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·4. August 2026
Atubolu-Poker nimmt neue Wendung: Kein Premier-League-Wechsel mehr – Marseille und Juventus im Rennen

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·4. August 2026

Der Transfer-Poker um Noah Atubolu nimmt eine überraschende Wendung. Wie Sky Sport berichtet, sind die englischen Klubs im Rennen um den Torhüter des SC Freiburg offenbar kein Thema mehr. Stattdessen rücken nun Olympique Marseille und Juventus Turin als heiße Kandidaten in den Vordergrund.
Atubolu (24) hatte wochenlang darauf bestanden, in die Premier League zu wechseln – und dabei sogar Angebote von Aufsteigern wie Hull City und Coventry City ausgeschlagen. Doch nun scheint der DFB-Keeper seinen Horizont zu erweitern. Laut Sky liegen konkrete Anfragen aus dem europäischen Ausland vor, und die englischen Klubs zählen dem Pay-TV-Sender zufolge nicht mehr zum Kreis der Interessenten.
Für Olympique Marseille wäre eine Verpflichtung Atubolus strategisch sinnvoll: Der aktuelle Stammkeeper Geronimo Rulli wird mit Manchester City in Verbindung gebracht, und die Franzosen suchen folgerichtig nach einem Nachfolger zwischen den Pfosten. Atubolu gilt dabei laut Sky als konkreter Kandidat. Das Interesse des Ligue-1-Klubs wird als ernsthaft eingestuft.
Juventus Turin verfolgt die Entwicklung ebenfalls mit Aufmerksamkeit. Die Alte Dame hatte den Freiburger bereits im Frühjahr auf ihrer Shortlist, als der Wechsel des Deutschen noch nicht im Fokus der Öffentlichkeit stand. Nun soll der italienische Rekordmeister erneut aktiv werden. Konkreten Offerten folgt allerdings noch keine Einigung.
Beim SC Freiburg ist man auf den bevorstehenden Abgang bestens vorbereitet. Mit Mio Backhaus (22) haben die Breisgauer bereits im Frühjahr einen Nachfolger verpflichtet – der Youngster wechselte von Werder Bremen in den Breisgau und gilt als langfristige Lösung im Freiburger Tor. Ein Verkauf Atubolus wird im Verein nicht blockiert, wie Sky bestätigt.
Atubolu kam in der abgelaufenen Saison wettbewerbsübergreifend auf 50 Einsätze und 4.500 Spielminuten – darunter auch das Endspiel in der Europa League. Sein Vertrag in Freiburg läuft noch bis 2027, weshalb der SC in dieser Transferperiode noch eine nennenswerte Ablösesumme erzielen könnte. Berichten zufolge peilen die Freiburger rund 20 Millionen Euro an.
Noch vor wenigen Wochen hatte Sport Bild berichtet, dass das Rennen in der Premier League auf Aston Villa und Bournemouth eingegrenzt worden sei. Doch die jüngste Entwicklung laut Sky deutet darauf hin, dass keine der beiden Seiten eine Einigung erzielen konnte oder wollte. Die genauen Gründe für den Rückzug der englischen Klubs sind nicht bekannt.
Atubolu selbst prüft nun die vorliegenden Optionen. Klar ist: Der 24-Jährige will den nächsten großen Schritt in seiner Karriere machen, und sowohl Marseille als auch Juventus bieten internationale Bühnen auf höchstem Niveau. Wer das Rennen am Ende macht, dürfte sich in den kommenden Tagen entscheiden – die Transferperiode in den großen europäischen Ligen schließt bald.
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