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·28. April 2026

Aues Abstieg: "Man weiß, man hat für den Verein versagt"

Artikelbild:Aues Abstieg: "Man weiß, man hat für den Verein versagt"

Seit Samstag ist er besiegelt, der erstmalige Abstieg des FC Erzgebirge Aue in die Regionalliga – und das nach 23 Jahren im Profifußball. Die Enttäuschung ist riesig, nun soll der direkte Wiederaufstieg her. Ein Selbstläufer werde das aber nicht, warnt Martin Männel.

"Brutal schmerzhaft"

Auch, wenn sich der Abstieg in den letzten Wochen und Monaten bereits angedeutet hatte: "Es jetzt nicht mehr abwenden zu können, jetzt zu wissen, dass es Gewissheit ist, ist brutal schmerzhaft", sagt Martin Männel in der "Freien Presse" und führt aus: "Man konnte sich etwas darauf vorbereiten, aber wenn der Moment dann da ist – das ist dann doch etwas, worauf sich nicht vorbereitet werden kann." Denn seit Samstag ist endgültig klar: "Man weiß, man hat für den Verein versagt", findet Moritz Seiffert klare Worte.


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Doch im Abstieg liegt auch die Chance für einen Neuanfang: "Wir haben eine Chance, die Dinge, die wir nicht gut gemacht haben, besser zu machen. Da soll jeder in seinem Bereich alles Menschenmögliche tun, um einen guten Neustart zu ermöglichen", sagt Männel und verweist darauf, dass in der Vergangenheit schon Mannschaften gestärkt aus der Regionalliga wiederkamen. "Das ist aber kein Selbstläufer." Zumal die Konkurrenz groß ist.

In Kürze erste Entscheidungen

"Wenn wir uns die Regionalliga anschauen, sind wir nicht die einzigen, die nächstes Jahr wieder oben mitspielen wollen. Sondern da sind viele andere, die über die letzten Jahre zusammengewachsen sind, funktionierende Mannschaften haben und sowohl die Liga als auch die Gegner kennen." Daher gelte es nun, "gute Bedingungen zu schaffen und eine gute Truppe für die Regionalliga zusammenzustellen".

Schon in "nächster Zeit" soll es die ersten Personalentscheidungen geben, wie Sportvorstand Jens Haustein bei "Tag24" ankündigt. "Wir arbeiten mit Hochdruck daran, den neuen Kader zusammenzustellen." Sowohl Männel als auch Erik Majetschak und Anthony Barylla hatten zuletzt bereits durchblicken lassen, sich einen Verbleib vorstellen zu können. Ähnlich äußerte sich auch Trainer Khvicha Shubitidze, wenngleich die Verantwortlichen auch andere Optionen wie etwa Torsten Ziegner prüfen. Es werden spannende Tagen und Wochen im Lößnitztal.

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