Fussballnationalmannschaft.net
·30. Mai 2026
Aufstellungen heute im Champions-League-Finale 2026: Der Mann-gegen-Mann-Vergleich

In partnership with
Yahoo sportsFussballnationalmannschaft.net
·30. Mai 2026

Paris Saint-Germain kann im Champions-League-Finale 2026 Geschichte schreiben und als erster Klub seit Real Madrid 2018 den Vorjahreserfolg wiederholen. Arsenal steht dagegen vor der Chance auf die erste Henkelpott-Trophäe überhaupt und reist als ungeschlagene Mannschaft der laufenden Königsklassen-Saison nach Budapest. Das ZDF zeigt das Spiel ab 18 Uhr live im Free-TV.

Die Startelf von Paris Saint-Germain stellt sich vor dem Rückspiel im Champions-League-Halbfinale beim FC Bayern München zum Mannschaftsfoto auf. Die Partie fand am 6. Mai 2026 in der Football Arena München statt. Alex Grimm / Getty Images Europe via Getty Images
Anstoß: Samstag, 18 Uhr, in Budapest. Live bei DAZN, im ZDF und im Ticker auf kicker.de. Schiedsrichter: Daniel Siebert (Deutschland) CL-Bilanz 2025/26 PSG: 10 Siege, 4 Remis, 2 Niederlagen, Tore 44:22 CL-Bilanz 2025/26 Arsenal: 11 Siege, 3 Remis, 0 Niederlagen, Tore 29:6
Paris Saint-Germain:
Matvei Safonov, Achraf Hakimi, Marquinhos, Willian Pacho, Nuno Mendes, Warren Zaïre-Emery, Vitinha, João Neves, Désiré Doué, Ousmane Dembélé, Khvicha Kvaratskhelia
FC Arsenal:
David Raya, Cristhian Mosquera, William Saliba, Gabriel, Riccardo Calafiori, Martin Zubimendi, Declan Rice, Martin Ödegaard, Bukayo Saka, Eberechi Eze, Viktor Gyökeres
In der französischen Hauptstadt ist die Vorfreude riesig, auch weil sich die Stadt mit dem Endspiel gegen die Gunners einmal mehr als große Bühne des europäischen Fußballs präsentiert. Für PSG spricht neben dem Heim-ähnlichen Rückenwind vor allem die Konstanz: Bis auf den Torhüter und einen Mittelfeldspieler dürfte sich die Startelf im Vergleich zum 5:0-Finalsieg gegen Inter Mailand in München nicht verändern.
Damals fegten die Pariser wie ein Orkan über Inter hinweg, nun soll der nächste Streich folgen. Rund 700.000 Menschen hatten sich für Tickets in Budapest beworben, selbst Anhänger des FC Paris sollen darunter gewesen sein. Die Botschaft in der Stadt ist eindeutig: Paris will den Titel verteidigen.

Die Startelf des FC Arsenal stellt sich vor dem Hinspiel im Champions-League-Halbfinale bei Atletico Madrid zum Mannschaftsfoto auf. Die Partie fand am 29. April 2026 im Metropolitano-Stadion in Madrid statt. Dan Mullan / Getty Images Europe via Getty Images
Dass der Vorjahressieger überhaupt wieder im Finale steht, passt zum Kurs von Luis Enrique, der auf Wiedererkennung, Stabilität und die eigenen Stärken setzt. Der Coach sagte: „Wir haben Glück, dass wir dabei sind! Vom ersten Tag an habe ich vom Präsidenten und der Sportlichen Leitung volle Unterstützung erfahren, das ist im Fußball sehr selten.“ Selbst in der Ligaphase, wie schon 2024/25, ließ sich der Klub bei Rückschlägen nicht aus der Ruhe bringen. Die Bosse vertrauten auf Enrique und sein Team, das sich anschließend mit einer Mischung aus Qualität und Glück durchsetzte. Auf dem Weg nach Budapest schaltete PSG Bayern München sowie zuvor Liverpool, Chelsea und Monaco aus.
Arsenal wiederum wirkte im Herbst zeitweise wie der früheste Titelanwärter, geriet dann ins Stocken, fand aber rechtzeitig zurück in die Spur. Die Gunners gehen angesichts der Spielstärke von PSG als Außenseiter in das Endspiel, allerdings nicht als chancenloser. Immerhin haben die Londoner gerade die Meisterschaft in England gewonnen und sind in der laufenden Champions-League-Saison ohne Niederlage geblieben. Im Vergleich zu PSG hatten sie mit Leverkusen, Sporting und Atletico zudem deutlich geringere Hürden auf dem Weg ins Finale.
Chefcoach Mikel Arteta wirkt nach dem lange ersehnten Premier-League-Triumph sichtlich gelöster, fast wie ein anderer Mensch als zuvor. Trotz der Tatsache, dass Arsenal in der Königsklasse noch nie den Titel geholt hat, geht er mit großer Zuversicht in das Endspiel: „Wir tragen nicht die Last der Geschichte, wir werden davon angetrieben. Wir wissen, was 2006 passiert ist, aber dieses Team schreibt seine eigenen Geschichten. Die Champions-League-Trophäe nach Nordlondon zu bringen, wäre die ultimative Bestätigung für alles, was wir aufgebaut haben.“ Die Erinnerung an 2006 ist bei den Gunners unvergessen, als das bisher einzige Champions-League-Finale 1:2 gegen Barcelona verloren ging und Jens Lehmann früh die Rote Karte sah. Diesmal soll es anders laufen.
Kapitän Martin Ödegaard brennt auf das Highlight in der Puskás-Arena, das am Samstag um 18 Uhr angepfiffen wird: „Jedes einzelne Kind, das Fußball spielt, träumt von dieser Nacht. Wir haben die Qualität, wir haben den Glauben, und wir sind bereit, unsere Seele auf diesem Platz zu lassen.“ Geleitet wird die Partie von Daniel Siebert, dem fünften Deutschen in einem Endspiel der Königsklasse nach Hellmut Krug 1998, Dr. Markus Merk 2003, Herbert Fandel 2007 und Dr. Felix Brych 2017. Für Siebert ist es bereits das zehnte Champions-League-Spiel in dieser Saison, was zuvor in dieser Spielzeit nur dem Slowenen Slavko Vincic 2024/25 gelungen war. Weil er auch bei Arsenals Finaleinzug gegen Atletico einen guten Eindruck hinterließ, gab es keine Vorbehalte gegen seine erneute Ansetzung bei den Gunners.







































