FC Red Bull Salzburg
·21. Februar 2026
Aus 2:5 mach 5:5 – RBS-Frauen mit irrer Aufholjagd

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·21. Februar 2026

SK Sturm Graz vs. FC Red Bull Salzburg Frauen; 5:5 (3:1). Tore: Kustrin (3., 45.+1, 63.), Spieß (22.), Brandl (60.) bzw. Crnoja (3.), Kobler (52.), Grünwald (68.), Krassnig (90.), Gierzinger (90.+2)
Das aufgrund der Wetterkapriolen nach Deutschlandsberg verlegte ADMIRAL Frauen Bundesliga-Match gegen den SK Sturm Graz hat alles, was ein Fußballspiel ausmacht. Tore, Verzweiflung, Aufregung, Gustostückerl – und ein spätes Comeback, mit dem sich unsere FC Red Bull Salzburg Frauen belohnen können! Mit diesem spektakulären 5:5 bleibt das Rennen um die Meistergruppe offen.
Mit Torfrau Michaela Fischer und dazu zehn Akteurinnen, die bereits unter der Woche beim ÖFB Frauen Cup-Halbfinaleinzug in der Startelf gestanden waren, gingen unsere Farben ins tabellarische Nachbarschaftsduell, in dem die verheißungsvollen Anfangssequenzen schnell zunichtegemacht wurden. Die Steirerinnen konterten über rechts, den Ball in den Rückraum empfing Stürmerin Kustrin – 0:1 (3.).
Davon ließen sich unsere Farben nicht beirren. Sara Grabovac steckte das Spielgerät in die Tiefe, Vina Crnoja übernahm und lupfte uns prompt zurück, nur Augenblicke nach dem Gegentor (3.). Die Teams begegneten sich, wie es ein Duell zwischen dem Vierten und Fünften vermuten lässt, auf Augenhöhe, zwei Eckbälle brachten den Schwarz-Weißen allerdings einen Zwei-Tore-Polster ein: Zunächst war Spieß per Kopf zur Stelle (22.), dann erneut Kustrin, die satt aus der Drehung finalisierte (45.+1), 1:3 nach Abschnitt eins also.

Diesem Schlagabtausch konnte lediglich der Pausenpfiff Einhalt gebieten, nach dem Seitenwechsel ging es mit derselben Kadenz weiter: Emelie Kobler, Kapitänin Lucia Orkic leitete die Szene via glänzender Balleroberung ein, schob cool vor Goalie Krammer ein (52.). Während Brandl den alten Vorsprung, neuerlich nach einem Corner, wiederherstellte, ihr fiel das Rund im Fünfer auf den Fuß (60.), schnürte Kustrin gar ihren Dreierpack: Eine Abseitsposition blieb ungeahndet, den darauffolgenden Einwurf erbte die Torjägerin am schnellsten (63.).
Es folgte jedoch ein Comeback der besonderen Art. Julia Grünwald legte das Leder ins rechte Kreuzeck – 3:5 (68.) –, dann zauberte Joker Tina Krassnig, indem sie sich das Ding sehenswert auf den linken Fuß legte, um anschließend halbhoch ins linke Eck zu vollstrecken (90.). In einer natürlich nervenbelastenden Schlussphase war Christina Gierzinger das letzte Wort vorbehalten. Die ehemalige Sturm-Spielerin schlich sich im Rücken der Abwehr ihrer Bewacherin davon, übernahm … und erlöste (90.+2)!
Was bleibt, ist, dass die Trainingsinhalte unserer Elf in den kommenden Wochen bei vier Standardgegentoren wohl schon fixiert zu sein scheinen, aber vielmehr, dass dieses denkwürdige Match, das vermutlich keinen Verlierer verdient hatte, unentschieden endete.










Puh, eine unglaubliche Partie! Wir sind mit viel Pech in Rückstand geraten. Die zweite Halbzeit haben wir dann aber absolut dominiert und dieses Unentschieden sehr verdient geholt. Zum Schluss haben wir es richtig gut gemacht, ich bin sehr stolz auf die Mädels. Das gibt uns einen extremen Boost für den weiteren Verlauf der Meisterschaft.
Dusan Pavlovic
SK Sturm Graz: Krammer – Großgasteiger (80. Wirnsberger), Petersen, Wattilete, Brandl, Tragl (60. Krejcova) – Spieß, Maierhofer ©, Breznik (60. Krumböck) – Kustrin (88. Steenberg-Hansen), Jakobsen (88. Deutsch)
FC Red Bull Salzburg Frauen: Fischer – Illinger, Hamzic, Schirmbrand, L. Spinn (56. Gierzinger) – Orkic ©, G. Spinn (46. Gragger), Grünwald (76. D'Angelo), Grabovac – Crnoja (82. Wienerroither), Kobler (76. Krassnig)
Maierhofer (69./Unsportlichkeit) bzw. keine
70
Christian Pfeiffer










































