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Justus Pludra·3. Januar 2026
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Justus Pludra·3. Januar 2026
Besser kann ein neues Jahr kaum starten: Die Royale Union Saint-Gilloise hat soeben bekannt gegeben, dass sie einen neuen Stürmer verpflichtet haben. Klar, schön für die, aber erstmal nichts Ungewöhnliches. Auf den zweiten Blick offenbart sich aber ein märchenhafter Aufstieg.

Denn Mateo Biondic ging zuletzt noch gegen den TSV Steinbach Haiger oder die SG Barockstadt Fulda-Lehnerz auf Torejagd. In naher Zukunft heißen die Gegner des gebürtigen Lemgoers in der Champions League eventuell Bayern München oder Atalanta Bergamo.
Selbst wenn der belgische Top-Klub den 22-Jährigen nicht für die Königsklasse nachmelden sollte, ist es ein bemerkenswerter Karrieresprung für Biondic. Mit zuletzt zwölf Scorern (sieben Tore, fünf Vorlagen) in der Hinrunde der Regionalliga Südwest empfahl sich der Stürmer ganz offenbar für deutlich größere Aufgaben.
Ausgebildet wurde der Knipser unter anderem bei Hannover 96, Schalke 04 und dem SC Paderborn, Fuß fassen konnte er im Profifußball zunächst allerdings nicht. Nach zweijähriger Leihe wechselte Biondic im letzten Sommer fest vom SC Verl nach Trier. Ein halbes Jahr später geht es jetzt schon nach Belgien weiter.
📸 PAUL-HENRI VERLOOY
Eine Erfolgsgeschichte, die sich finanziell wohl auch für seinen bisherigen Arbeitgeber lohnt. Laut der Lokalzeitung „Trierischer Volksfreund“ kassiert der SV bis zu 200.000 Euro Ablöse für den Shootingstar. Vor knapp sechs Monaten war Biondic noch ablösefrei an die Mosel gewechselt.
Der Deutsch-Kroate wandelt damit ab sofort auf den Spuren von Deniz Undav. Beim Drittligisten SV Meppen wurde der heutige Nationalstürmer einst entdeckt und legte dann einen steilen Werdegang hin. Biondic startet nun sogar aus noch einer Etage tiefer.
📸 Thomas F. Starke - 2022 Getty Images









































