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·24. September 2026

Ausgeplaudert: Mudryk wollte zu Arsenal, aber Chelsea zahlte mehr

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Mykhaylo Mudryk (25) wollte im Januar 2023 nach einem Gespräch mit Mikel Arteta zu Arsenal, sagt Shakhtar-Direktor Darijo Srna. Chelsea bekam den Zuschlag – heute spielt der Ukrainer bei Tottenham.

Der Wechsel von Mykhaylo Mudryk (25, Vertrag bis 2031) im Januar 2023 galt als einer der spektakulärsten Transfers der jüngeren Premier-League-Geschichte. Nun wird klar: Der Ukrainer hatte ein anderes Ziel im Kopf.


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Nach einem Telefonat mit Mikel Arteta (44) habe Mudryk zu Arsenal gewollt, sagte Shakhtar-Direktor Darijo Srna (44) im Podcast The Touchline. Den Ausschlag gab am Ende das Geld: "Chelsea hat Shakhtar ein viel besseres Angebot gemacht als Arsenal. Wir können kein schlechteres Angebot akzeptieren als das, was wir haben."

70 Millionen Euro Ablöse

Chelsea zahlte am 15. Januar 2023 rund 70 Millionen Euro an die Ukrainer, mit Bonuszahlungen war das Paket auf bis zu 103 Millionen Euro (88 Mio. Pfund) angelegt. Sportlich ging die Rechnung für die Blues nicht auf.

Nach einer Dopingsperre wegen eines positiven Meldonium-Tests im November 2024 stand Mudryk mehr als anderthalb Jahre nicht im Pflichtspielbetrieb.

Seit dem Deadline Day gehört der Linksaußen auf Leihbasis zu Tottenham Hotspur, die Kaufoption liegt bei 88 Millionen Euro. Bei den Spurs traf er auf Roberto De Zerbi (47), seinen früheren Trainer aus Donezk. Bislang steht in dieser Saison ein Einsatz über 16 Minuten zu Buche, ohne Torbeteiligung.

Arsenal setzt auf andere Flügelspieler

Bei Arsenal heuerte Leandro Trossard statt Mudryk an. Der Belgier ist mittlerweile Geschichte im Emirates Stadium. Auf der linken Außenbahn kommt Nachfolger Christos Tzolis auf sieben Einsätze und zwei Vorlagen, rechts ist Bukayo Saka mit drei Treffern aus sechs Partien gesetzt.

Die Tabellensituation beider Klubs könnte unterschiedlicher kaum sein: Arsenal steht nach fünf Spieltagen mit zwölf Punkten auf Platz zwei, Tottenham mit zwei Zählern auf Rang 20. Weiter geht es für die Spurs nach der Länderspielpause in der Premier League bei Manchester United.

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