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·10. Februar 2026

Ausstiegsklausel greift noch! Saudi-Klubs wittern Chance bei Harry Kane

Artikelbild:Ausstiegsklausel greift noch! Saudi-Klubs wittern Chance bei Harry Kane

Harry Kane ist vertraglich noch bis 2027 an den FC Bayern gebunden. Die Münchner wollen den Vertrag so schnell wie möglich verlängern. Wie nun bekannt wurde ist der Engländer ins Visier der Saudi Pro League geraten.

Harry Kane liefert auch in seiner dritten Saison beim FC Bayern auf Weltklasse-Niveau ab. Beim 5:1 gegen die TSG Hoffenheim traf der 32-Jährige doppelt, insgesamt steht er inzwischen bei 24 Bundesliga-Toren.


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Wettbewerbsübergreifend kommt der Kapitän der englischen Nationalmannschaft auf 45 Treffer und neun Assists in 40 Einsätzen – Zahlen, die seinen Status als unumstrittener Fixpunkt im Bayern-Spiel untermauern. Entsprechend groß ist an der Säbener Straße der Wunsch, den Vertrag des Torjägers frühzeitig über 2027 hinaus zu verlängern.

Ausstiegsklausel bleibt ein heikles Thema

Ganz so geradlinig, wie es sportlich wirkt, ist die Lage allerdings nicht. Nach kicker-Informationen wird intern intensiv über eine Ausstiegsklausel diskutiert, die in Kanes aktuellem Arbeitspapier verankert sein soll. Diese soll sich im Bereich zwischen 60 und 70 Millionen Euro bewegen und dem Angreifer einen vorzeitigen Abschied ermöglichen. Bislang galt Ende Januar als Stichtag, an dem diese Klausel hätte aktiviert werden müssen. An der Säbener Straße wird nun jedoch getuschelt, dass Kane tatsächlich einen Monat länger Zeit haben könnte – demnach bis Ende Februar. Sollte das zutreffen, hätte der Stürmer noch Spielraum, den FC Bayern über seine Absichten zu informieren.

Lockrufe aus Saudi-Arabien

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Die Münchner Verantwortlichen sind sich dieser Situation bewusst und haben bereits erste Gespräche mit Kane geführt. Sportvorstand Max Eberl bestätigte zuletzt entsprechende Meldungen. Ziel des Rekordmeisters ist klar: Kane soll langfristig gebunden werden, auch mit Blick auf die sportliche Planung der kommenden Jahre. Doch die Bayern sind offenbar nicht allein.

Neben losem Interesse aus der Premier League rückt nach kicker-Informationen zunehmend Saudi-Arabien in den Fokus. Mindestens ein Klub aus der Saudi Professional League soll ein äußerst lukratives Angebot vorbereiten – wenn nicht für den kommenden Sommer, dann spätestens für 2027. Vereine wie Al-Ahli oder Al-Ittihad, das Karim Benzema jüngst an Al-Hilal verlor, sollen Bedarf im Sturmzentrum haben. Kane würde perfekt in das Profil der Liga passen, die im Vorfeld der Weltmeisterschaft 2034 weiter gezielt auf internationale Superstars setzt.

Für die Bayern bedeutet das: Die Konkurrenz um ihren wichtigsten Spieler könnte deutlich finanzkräftiger werden. Zwar fühlt sich Kane mit seiner Familie in München sehr wohl und schätzt die sportlichen Perspektiven beim Rekordmeister, doch die Ausstiegsklausel verschafft ihm eine starke Verhandlungsposition. An der Säbener Straße überwiegt dennoch der Optimismus, dass Kane weiß, was er am FC Bayern hat – sportlich wie strukturell. Ob das reicht, um auch den Reizen aus der Wüste zu widerstehen, dürfte sich in den kommenden Monaten entscheiden.

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