Matthäus über VAR-Diskussion: „Dient nicht dem Fußball“ | OneFootball

Matthäus über VAR-Diskussion: „Dient nicht dem Fußball“ | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: 90PLUS

90PLUS

·10. Februar 2026

Matthäus über VAR-Diskussion: „Dient nicht dem Fußball“

Artikelbild:Matthäus über VAR-Diskussion: „Dient nicht dem Fußball“

Auch am vergangenen Wochenende wurde wieder einmal viel über den VAR in der Bundesliga diskutiert. Elvis Rexhbecaj vom FC Augsburg forderte gar die Abschaffung dieses kontrollierenden Elements. 

Es gab einige Szenen an diesem Wochenende, die überprüft wurden, darüber hinaus gab es auch viel Zündstoff. Sowohl im Bayern-Spiel als auch in anderen Partien. Und es ist weiterhin so, dass sich die Spieler, Verantwortlichen und Experten nicht einig sind, oftmals kritisch sind.


OneFootball Videos


Auch Lothar Matthäus meldete sich zu Wort und schrieb in seiner Kolumne bei Sender Sky auch über den VAR.

Matthäus äußert sich zum VAR

Dabei ging es auch um das Bayern-Spiel und die strittige Aktion, die zu einem Elfmeter für den FCB und zu einem Platzverweis für Kevin Akpoguma führte. „Für den neutralen Zuschauer war es schade, dass die Hoffenheimer so lange in Unterzahl spielen mussten. Man muss die Rote Karte gegen Akpoguma nicht geben, aber man kann“, so Matthäus generell.

Dann ging es um den VAR per sé: „Foul oder nicht, Abseits oder nicht, Handspiel oder nicht? Wie weit ist der Arm angewinkelt? Oft kommt es auf die Perspektive, auf Nuancen an. Am Ende muss man die Entscheidungen der Schiedsrichter trotzdem akzeptieren.“

Artikelbild:Matthäus über VAR-Diskussion: „Dient nicht dem Fußball“

Foto: Getty Images

Der Rekordnationalspieler des DFB ist sich sicher, dass es noch Verbesserungspotenzial beim VAR gibt. „Ich hoffe, dass wir uns immer weiter verbessern. Die Diskussionen gibt es auch in anderen Ländern und wir werden sie weiterhin haben. Wir werden weiter über viele Dinge reden, und das jede Woche“, schreibt Matthäus.

Dass es aber permanent sehr viele Meinungen und Blickwinkel zu den verschiedenen Szenen gibt ist laut Matthäus auch nicht unbedingt förderlich. „Dann melden sich noch ehemalige Schiedsrichter, die in der Vergangenheit vielleicht die gleichen Fehler begangen haben. Das dient nicht dem Fußball. Auch wir als Experten haben vom Fußball profitiert. Jetzt nur den Finger in die Wunde zu legen, das mache ich nicht“, so der Experte.

Impressum des Publishers ansehen