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·13. September 2026
Back in Business: Hat Linton Maina die Konkurrenz beim 1. FC Köln gebraucht?

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Simon Bartsch
13 September, 2026
Zwar hatte René Wagner bereits am Freitag angekündigt, dass Said El Mala wohl eher nicht beginnen würde, dennoch hatten viele Fans auf die neue Flügelzange mit dem Youngster und Mikey Moore gehofft. Die gab es bekanntlich nicht. Dafür bekam Linton Maina einmal mehr die Chance. Und wie in den vergangenen Wochen nutzte der Flügelspieler diese.
Linton Maina jubelt über seinen Treffer (Foto: Lars Baron/GettyImages)
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Zwar schob Linton Maina den Wechsel-Spekulationen um seine Position irgendwann selbst einen Riegel vor, doch so ganz sicher konnte man sich im Umfeld des Geißbockheims über einen plötzlichen Abschied nicht sein. Maina hatte seine letzte Vertragsverlängerung am Tag des Aufstiegs kommuniziert, damals als absoluter Leistungsträger, einer der Topscorer. Doch die vergangene Spielzeit lief dann gar nicht nach dem Geschmack des gebürtigen Berliners. Maina kam nie über die Rolle des Ergänzungsspielers hinaus. Zehn Mal stand der 27-Jährige in der Anfangsformation, 26 Mal lief er insgesamt auf, kam auf drei Scorer (zwei Tore, ein Assist). Gegen Said El Mala und Jakub Kaminski war es für den Flügelflitzer schwer. Kaminski verließ den Club bekanntlich im Sommer, läuft nun für Benfica auf. Und auch deswegen verfolgte Thomas Kessler im Sommer den Plan, den Kader auch auf den Flügel in der Breite zu stärken.
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Mit Reigan Heskey wurde ein Linksaußen verpflichtet, dem die mittelfristige Zukunft gehören soll. Schließlich wurde mit Mikey Moore ein absoluter Stammspieler verpflichtet, denn sonst würde eine Leihe ohne Kaufoption bei dem außergewöhnlichen Talent für keinen Beteiligten Sinn ergeben. Und dann entschieden sich alle Beteiligten auch für den Verbleib von Said El Mala. Gerade auf der linken Außenposition herrscht ein nominelles Überangebot. Da Moore aber auch rechts spielen kann, hätte es für Maina also in Köln eng werden können. Kessler und Co. betonten im Sommer immer wieder, dass es zu kurzfristigen Veränderungen kommen könne, wenn Spieler Sorge um ihre mögliche Einsatzzeit haben würden. Doch Maina zeigt eine andere Reaktion. Eine, die sich absolut sehen lassen kann. Denn in den bisherigen vier Saisonspielen hat der 27-Jährige seine Scorerbilanz der Vorsaison eingestellt. Gegen Würzburg legte Maina Isak Johannesson den Siegtreffer auf, gegen Hoffenheim das 2:2 durch Thijs Dallinga.
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Gegen Bremen war Maina wohl der beste Kölner Feldspieler – möglicherweise beflügelt durch seinen frühen Treffer zur 1:0-Führung. Nicht umsonst wurde der Offensivmann von den Fans nach der Begegnung zum Spieler des Spiels gewählt. „Ich glaube, die ersten 20-25 Minuten waren echt in Ordnung. Wir waren mutig, wir haben nach vorne gespielt, jeder Spieler wollte den Ball haben“, sagte der Akteur selbst, der diese Phase eben mit seinem Tor krönte. So oder so – wenn es ein Ranking zu den Gewinners des Saisonauftakts beim FC gibt, Maina ist ein Aspirant für die ersten Plätze. So ist es alles andere als unwahrscheinlich, dass die vermeintliche Flügelzange in naher Zukunft vielleicht eher El Mala/Maina heißt und der Part im Zentrum weiterhin Mickey Moore gehört. Vor allem in Sachen Tempo und Dynamik wird es nicht viele Bundesligisten geben können, die in dieser Kette da mithalten können.
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