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·19. September 2026

Ballon-d’Or-Zoff: Eberl reagiert auf Yamal-Seitenhieb gegen Kane

Artikelbild:Ballon-d’Or-Zoff: Eberl reagiert auf Yamal-Seitenhieb gegen Kane

Die Debatte um den Ballon d’Or wird längst auch über Mikrofone geführt. Lamine Yamal hat seine Sicht auf die Auszeichnung dargelegt, Max Eberl reagierte darauf nach dem 7:0 des FC Bayern gegen Union Berlin mit einer spitzen Bemerkung.

Yamal hatte gegenüber Movistar erklärt, wie er den Begriff des weltbesten Spielers versteht. Einen Namen nannte der 19-Jährige dabei nicht, seine Bemerkung über einen besonders treffsicheren Angreifer ließ sich aber auch auf Harry Kane beziehen.


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„Ich denke, der Ballon d’Or sollte an den besten Spieler der Welt gehen, Punkt. Nicht an einen Spieler, der 80 Tore geschossen hat, denn wenn du 80 Tore schießt, bekommst du dafür den ‚Torschützenkönig‘-Award“, sagte der Offensivspieler des FC Barcelona.

Auf diese Sätze angesprochen, hielt sich der Sportvorstand des FC Bayern nach der Partie gegen Union kurz. „Es muss ja Wahlkampf gemacht werden. Am Besten sind die Spieler, die keinen Wahlkampf brauchen“, sagte Eberl.

Einen direkten Angriff auf Yamal formulierte er damit nicht. Im Zusammenhang mit der Diskussion um die Trophäe lässt sich seine Aussage dennoch als Kritik an öffentlichen Werbereden in eigener Sache lesen. Kane selbst hatte zuletzt mehrfach betont, dass er die Entscheidung nicht beeinflussen könne.

Kane liefert Antwort auf dem Platz

Artikelbild:Ballon-d’Or-Zoff: Eberl reagiert auf Yamal-Seitenhieb gegen Kane

Foto: Getty Images

Sportlich lieferte der Engländer am Freitagabend nach. Beim 7:0 traf er in der 39. Minute per Elfmeter zum 2:0, es war sein 100. Bundesliga-Tor im erst 98. Einsatz und damit ein neuer Rekord in der Liga. Nach dem Seitenwechsel köpfte der 33-Jährige den Treffer Nummer 101.

Groß feiern wollte Kane die Bestmarke anschließend nicht. „Ich bin stolz darauf, dies erreicht zu haben. Ich genieße jede Sekunde seitdem ich hier bin. Ich kann mich nur bei dem Team und dem Klub für die Unterstützung bedanken“, sagte er bei Sky.

Auch auf die Frage, ob er Yamals Worte als Angriff verstanden habe, blieb der Angreifer ruhig: „Ich weiß nicht, wie er es gemeint hat. Yamal ist ein unglaublicher Spieler. Er hatte eine großartige Saison, genau wie viele andere. Mbappé, Michael Olise, Rodri. Es gibt viele Kandidaten.“ Zur eigenen Kandidatur sagte er, er rede nicht gern über sich selbst und warte einfach ab, was passiere.

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