Balogun-Begnadigung brüskiert Belgien – UEFA meldet sich zum FIFA-Urteil nach Trump-Trumpf der USA | OneFootball

Balogun-Begnadigung brüskiert Belgien – UEFA meldet sich zum FIFA-Urteil nach Trump-Trumpf der USA | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: GazeteFutbol.de

GazeteFutbol.de

·6. Juli 2026

Balogun-Begnadigung brüskiert Belgien – UEFA meldet sich zum FIFA-Urteil nach Trump-Trumpf der USA

Artikelbild:Balogun-Begnadigung brüskiert Belgien – UEFA meldet sich zum FIFA-Urteil nach Trump-Trumpf der USA

Politisches Beben bei der WM: Trump-Anruf bei Infantino hebelt Rot-Sperre aus – Klopp und UEFA fassungslos!

Die Integrität des Weltfußballs wankt in ihren Grundfesten, während sich hinter den Kulissen der globalen Titelkämpfe ein beispielloser sportpolitischer Skandal zusammenbraut. US-Nationalstürmer Folarin Balogun darf trotz einer glatten Roten Karte im anstehenden Achtelfinal-Kracher gegen Belgien völlig überraschend auflaufen. Wie übereinstimmende Medienberichte der New York Times und des Nachrichtenders CNN unter Berufung auf eingeweihte Kreise enthüllen, soll sich kein Geringerer als US-Präsident Donald Trump persönlich per Telefon bei FIFA-Boss Gianni Infantino eingeschaltet haben, um eine Annullierung der Sperre zu erwirken. Der 25-jährige Angreifer hatte beim 2:0-Sieg im Sechzehntelfinale gegen Bosnien und Herzegowina nach einem schweren Foul die Rote Karte gesehen, was regulär eine automatische Sperre nach sich zieht. Doch der Weltverband knickte offenbar ein und setzte die Strafe testweise für ein Jahr zur Bewährung aus. Der amerikanische Staatschef feierte den Erfolg umgehend auf seiner Plattform Truth Social mit den Worten: „Vielen Dank an die Fifa, dass sie das Richtige getan und eine große Ungerechtigkeit korrigiert hat!“

Artikelbild:Balogun-Begnadigung brüskiert Belgien – UEFA meldet sich zum FIFA-Urteil nach Trump-Trumpf der USA

Foto: IHA


OneFootball Videos


„Das stellt alles infrage“: Der designierte Bundestrainer Jürgen Klopp wütet live im TV

Die Nachricht von der dubiosen Begnadigung löste in der europäischen Fußballwelt eine Welle des Entsetzens und der fassungslosen Ablehnung aus. Besonders der künftige deutsche Nationalcoach fand am Mikrofon deutliche Worte für das durchgesickerte Telefonat der beiden Machthaber. „Wenn das wirklich Trump und Infantino miteinander ausgemacht haben, das ist verrückt, das stellt alles infrage“, schimpfte der sichtlich konsternierte Jürgen Klopp im Gespräch mit MagentaTV. Der Erfolgstrainer legte umgehend nach und attackierte die Protagonisten direkt: „Diese beiden Menschen, die beide von Fußball keine Ahnung haben, sollten gar nichts damit zu tun haben. Das ist unser Spiel, nicht deren Spiel.“ Für den Starcoach existiert in dieser Debatte keine Grauzone, weshalb er einen moralischen Appell an den US-Verband richtete. „Da gibt es gar keine zwei Meinungen. Wenn es tatsächlich so war: Da gibt es immer noch die Möglichkeit, dass die USA ihn trotzdem nicht aufstellen, weil sie sagen: ‚So wollen wir das nicht haben‘“, erklärte der Übungsleiter energisch und fügte hinzu: „Wir leiden alle unter Fehlentscheidungen. Trotzdem lernen wir alle im Laufe des Lebens, damit zu leben. Und das ist ganz einfach eine Tatsachenentscheidung.“

Anzeige

UEFA attackiert den Weltverband: Eine rote Linie wurde überschritten

Auch die kontinentale Dachorganisation in Europa ging umgehend auf maximalen Konfrontationskurs zur FIFA und warnt vor dem Kollaps der sportlichen Glaubwürdigkeit. Der europäische Verband sieht durch das Einknicken der Turnierväter die elementaren Grundregeln des Sports gefährdet. In einer offiziellen Stellungnahme hielt die UEFA unmissverständlich fest, dass die Aussetzung der Sperre eine rote Linie überschreite. „Manche Regeln lassen Interpretationsspielraum. In diesem Fall jedoch nicht. Nach einer Roten Karte ist eine automatische Sperre von mindestens einem Spiel keine freiwillige Option und erfordert auch keine Entscheidung eines zuständigen Gremiums. Sie ist ein fest verankerter Grundsatz der Regularien und darf nicht durch Ausnahmen aufgeweicht werden – erst recht nicht mitten in einem Turnier, in dem zahlreiche andere Spieler unter denselben Voraussetzungen ihre Sperren regulär abgesessen haben“, schrieben die Funktionäre den Kollegen in Zürich ins Stammbuch. Zudem mahnte der Verband an, dass hier ein brandgefährlicher Präzedenzfall geschaffen werde, der die Integrität des Spiels langfristig beschädige, da ein Turnier niemals ein isoliertes Ereignis sei.

Anzeige

Belgischer Verband prüft juristische Schritte vor dem brisanten Achtelfinal-Duell

Der unmittelbare sportliche Gegner der US-Auswahl reagierte mit tiefer Verwunderung und schaltet nun die eigenen Juristen ein. Die Belgische Fußballföderation sieht sich durch die kurzfristige Spielberechtigung des amerikanischen Topstürmers, die pünktlich zur Nacht auf Dienstag deutscher Zeit in Kraft tritt, sportlich massiv benachteiligt. Die Offiziellen erklärten in einer ersten Pressemitteilung, dass man die Entscheidung der FIFA im Fall des Angreifers mit großer Verwunderung zur Kenntnis genommen habe. Um die Rechte aller teilnehmenden Mannschaften zu schützen und das Fairplay-Prinzip sowohl bei dieser Weltmeisterschaft als auch bei künftigen Turnieren zu wahren, prüfe der Verband derzeit intensiv alle zur Verfügung stehenden rechtlichen und sportlichen Möglichkeiten. Ob der Protest der Belgier vor dem Anpfiff noch eine Wirkung erzielen kann, bleibt angesichts der politischen Dimension dieses WM-Skandals jedoch höchst fraglich.

Impressum des Publishers ansehen