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·14. Mai 2026

Barça-Flirt João Pedro schwärmt von Lewandowski – und wehrt Drogba-Vergleiche ab

Artikelbild:Barça-Flirt João Pedro schwärmt von Lewandowski – und wehrt Drogba-Vergleiche ab

Chelsea-Stürmer João Pedro (24, Vertrag bis 2033) verrät seine Vorbilder und erklärt, warum er sich beim FC Chelsea bewusst auf die Neunerposition festgelegt hat.

João Pedro hat sich in seiner ersten Saison an der Stamford Bridge bewiesen. 20 Tore und sechs Vorlagen in 48 Pflichtspielen sind starke Zahlen in einer Mannschaft mit drei verschiedenen Trainern und fehlender Konstanz.


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"Ich wollte nur noch als Neuner spielen"

Dass der vielseitige Brasilianer mittlerweile nur noch als Mittelstürmer auflaufen will, war dabei seine eigene Entscheidung. Im Gespräch mit TNT Sports erklärte der 24-Jährige, dass er seine Rolle bei Chelsea von Anfang an klar definiert habe.

"Seit ich bei Chelsea bin, habe ich das sehr deutlich gemacht. Bei Watford habe ich als Zehner und als Neuner gespielt. Bei Brighton auch. Aber hier habe ich stark darauf gedrängt – ich wollte nur noch als Neuner spielen", so João Pedro. Zwei Weltklasse-Stürmer dienen ihm dabei als Vorbild. "Heute mag ich Kane und Lewandowski sehr. Kane habe ich wegen der Premier League mehr verfolgt, von ihm lasse ich mich stark inspirieren", verriet der Brasilianer.

Robert Lewandowski, der bei Barça in seiner möglicherweise letzten europäischen Saison wettbewerbsübergreifend 17 Tore in 42 Einsätzen erzielte, gilt als einer der komplettesten Mittelstürmer der vergangenen zwei Jahrzehnte. Auch Kane ist einer der besten seines Fachs.

Drogba-Vergleiche? "Ich gehe meinen eigenen Weg"

Vergleiche mit Chelsea-Legende Didier Drogba (48) weist Pedro indes zurück. "Drogba ist ein Idol bei Chelsea. Manche Fans scherzen: 'Vielleicht haben wir den neuen Drogba gefunden?' Aber ich versuche, meinen eigenen Weg zu gehen. Langsam, ohne zu viel darüber nachzudenken."

Barça hat João Pedro im Visier

Dass der FC Barcelona den Stürmer als mögliche Verstärkung auf dem Zettel haben soll, dürfte den Blues nicht gefallen. Sportdirektor Deco gilt Medienberichten zufolge als großer Fan seines Landsmanns.

Die Katalanen wollen Medienberichten zufolge die "Raphinha-Formel" anwenden und auf den Wechselwillen des Spielers setzen. Kostenpunkt: zwischen 80 und 100 Millionen Euro. Raphinha hatte einst mehrere besser dotierte Offerten vorliegen, ebenso wie sein Verein Leeds United, doch weil Raphinha nur nach Katalonien wollte, erhielten die Blaugrana den Zuschlag.

João Pedro steht noch bis 2033 unter Vertrag. Chelsea hat keinerlei Grund, seinen Toptorschützen ziehen zu lassen. Ob Barça  überhaupt eine Chance hat, den Brasilianer loszueisen, dürfte stark davon abhängen, wie offensiv João Pedro selbst einen Abgang vorantreiben würde. Neben Pedro haben die Blaugrana vor allem Julian Alvarez von Atletico Madrid auf dem Zettel.

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