Barça-Gerüchte nach Finanzverstößen: Muss Manchester City um Haaland bangen? | OneFootball

Barça-Gerüchte nach Finanzverstößen: Muss Manchester City um Haaland bangen? | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: fussballeuropa.com

fussballeuropa.com

·27. September 2026

Barça-Gerüchte nach Finanzverstößen: Muss Manchester City um Haaland bangen?

Artikelbild:Barça-Gerüchte nach Finanzverstößen: Muss Manchester City um Haaland bangen?

Manchester City droht wegen schwerer finanzieller Verstöße möglicherweise eine harte Strafe. Auch die Zukunft zahlreicher Stars um Erling Haaland wäre dann ungewiss.

In 114 von 115 Anklagepunkten wurde Manchester City kürzlich wegen Verstößen gegen die finanziellen Vorschriften in der Premier League für schuldig gesprochen. Sanktionen wurden bislang allerdings noch nicht verhängt, da das Verfahren noch seinen Lauf nehmen muss und die Skyblues gegen die Entscheidung Berufung einlegen werden.


OneFootball Videos


Sanktionen könnten weitreichende Folgen haben

Sollten die Verstöße Bestand haben, drohen dem Verein laut The Athletic allerdings womöglich sehr schwere Sanktionen. Im Raum stehen sowohl mögliche Punktabzüge oder sogar ein Zwangsabstieg. In einem glimpflichen Fall wäre hingegen nur eine Verwarnung oder eine finanzielle Strafe fällig.

Droht ein Haaland-Abgang?

Im Worst-Case-Szenario eines Abstiegs wären die Folgen für den Mega-Kader des englischen Giganten wohl kaum vorstellbar. Etliche Spieler wie auch Mittelstürmer Erling Haaland (26) wären wohl jedenfalls nicht zu halten.

Der Norweger hat seinen Vertrag im Januar letzten Jahres bis 2034 verlängert, besitzt allerdings auch im Falle eines Abstiegs keine Ausstiegsklausel.

Laut englischen Medienberichten soll dem Stürmer allerdings zugesagt worden sein, ab 2030 den Verein vorzeitig verlassen zu dürfen, wobei die geforderte Ablösesumme mit jedem weiteren Jahr, das der Torjäger im Etihad aufläuft, kleiner wird. Sollte Manchester City allerdings tatsächlich mit einem Zwangsabstieg bestraft werden, wäre der Norweger wohl deutlich früher weg.

Beraterin hält Tür für Wechsel offen

Seine Beraterin Rafaela Pimienta äußerte sich bereits in einem Interview mit der spanischen Zeitung As kurz nach der damaligen Vertragsverlängerung vielsagend. Sie erklärte, dass es eine ihrer Prioritäten als Spielerberaterin sei, dem Spieler das zu bieten, was sie als "den Schlüssel zur Tür" bezeichne. Wenn ein Spieler zu einem Verein wechsle, tue sie alles, um die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass er diesen Schlüssel in der Hand halte.

Pimienta stellte dabei die entscheidende Frage: "Was ist, wenn du es morgen dort nicht mehr aushältst, weil es dir nicht gefällt, weil du nicht gut bezahlt wirst oder weil deine Frau in Paris leben möchte? Dann gehst du doch einfach, oder?" Sie betonte, dass sie es nicht möge, wenn ihr Spieler nicht frei entscheiden könne.

Die Nachfolgerin von Mino Raiola ging sogar noch einen Schritt weiter. Sie habe in den letzten 25 Jahren alle Verträge dieser Agentur ausgearbeitet. Es habe kein einziges Mal gegeben, dass ein Spieler weg wollte und es nicht tun konnte.

Barça angeblich an Haaland interessiert

Unterdessen gibt es neue Gerüchte um ein mögliches Interesse des FC Barcelona an Haaland. Laut einem Bericht von El Nacional sollen die Katalanen den norwegischen Stürmer weiterhin genau beobachten und darauf hoffen, dass ein Transfer im Sommer realistischer werden könnte.

Der Schuldspruch gegen Manchester City könnte demnach Barcelonas Chancen auf eine Verpflichtung erhöhen. Die Quelle ist allerdings mit Vorsicht zu genießen, El Nacional hat in Sachen Transfers keine hohe Trefferquote vorzuweisen.

Impressum des Publishers ansehen