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·1. September 2026
Barca oder Atletico? Finale Alvarez-Entscheidung steht

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·1. September 2026

Das Drama im Metropolitano mit Julian Alvarez in der Hauptrolle scheint den letzten Akt erreicht zu haben. Es scheint so, als habe der unglückliche Protagonist eine Entscheidung im Tauziehen zwischen Barcelona und Atletico Madrid gefällt.
Laut der spanischen Zeitschrift "Marca" ist Julian Alvarez (26) bereit, die emotionale Achterbahnfahrt, die sich seit nun Monaten abspielt, hinter sich zu lassen. Das spanische Sportblatt berichtet, dass der argentinische Superstar das Thema vorerst begraben will, um den Fokus auf die kommende Saison bei Atletico Madrid zu legen.
Ob die Verantwortlichen des FC Barcelona es dabei belassen oder es zu weiteren Diskussionen kommt, bleibt aber zunächst abzuwarten. Spätestens beim ersten Aufeinandertreffen beider Vereine in La Liga wird das Nicht-Transfer-Epos erneut erzählt werden. Bis dahin will sich der Angreifer darauf fokussieren, sich mit bestmöglichen Leistungen weiterhin ins Rampenlicht zu spielen. Zu diesem Zweck wohnt er nach kurzzeitiger Abwesenheit ab heute wieder dem Teamtraining bei.
Zu seinen 107 Pflichtspielen sowie 49 Treffern im Dress der Colchoneros werden also noch weitere hinzukommen. Manchester City und FC Arsenal, zwei der wenigen Vereine, die das happige 150-Millionen-Preisschild nicht abschreckt, wollte der 26-Jährige nicht.
Es ist nur zu gut vorstellbar, dass Landsmann und Barca-Legende Lionel Messi (39) ein wichtiger Faktor dafür ist, dass "La Araña" nur zu den Katalanen will. Dies hat er auch lange öffentlich klargestellt, aber die Rojiblancos sind, nicht komplett unverständlich, nicht offen dafür, ihren Starspieler an direkte Konkurrenz zu verkaufen. Wenn diese Positionen so beibehalten werden, sollte sich Alvarez in Madrid äußerst bequem machen, denn sein Vertrag läuft noch bis 2030.
Ob sich die Blaugrana einen Transfer unter Maßgaben des "Financial Fair Play" leisten könnten, ist sowieso fragwürdig. Zum Zeitpunkt, an dem dieser Artikel erscheint, hat Barca ein Transferdefizit von 92 Millionen Euro. Mit der Ablöse von 150 Millionen wäre man fast bei einer Viertelmilliarde.
Und so verbleibt man in derselben Pattsituation, die eigentlich seit Monaten existiert: Alvarez trägt widerwillig das rot-weiße Trikot, die Führungsetage des FCB beißt sich an den Granitschädeln der Atleti-Führungsetage die Zähne aus und beide Fanlager sind mit der Gesamtsituation unzufrieden. Dennoch: Spätestens zum Wintertransferfenster darf man sich auf den zweiten Teil der Saga freuen.







































