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·29. August 2026

Barça stellt auf dem Transfermarkt die Weichen für die Zukunft

Artikelbild:Barça stellt auf dem Transfermarkt die Weichen für die Zukunft

Der blaugrana Klub macht mit Verkäufen Kasse und behält Anteile an künftigen Transfers, die zu einer wichtigen Einnahmequelle werden können.

Der Barça versucht nicht nur, seinen Kader auf dem Spielfeld zu verstärken. In den Büros arbeitet die Sportliche Leitung auch daran, ein wirtschaftliches Szenario aufzubauen, das es dem Klub ermöglicht, in den kommenden Jahren weiter auf dem Markt konkurrenzfähig zu bleiben.

Die Führung von Joan Laporta und Deco lässt mehrere Einnahmequellen offen. Zu den in diesem Sommer getätigten Verkäufen kommen ein starker Kredit, die Entlastung bei der Gehaltsmasse und vor allem zahlreiche Prozentsätze, die Barça an den Rechten einiger Fußballer behält. Geld, das nicht sofort in die Kassen fließt, aber in Zukunft zu einer wichtigen Einnahmequelle werden kann.


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Deco und Hansi Flick. Foto: Sport

Nahe daran, die 100 Millionen bei Verkäufen zu überschreiten

Die wichtigste unmittelbare Finanzierungsquelle ist derzeit die Transferoffensive bei Abgängen. Barça hat in diesem Sommer bereits rund 70 Millionen Euro eingenommen und hat noch mehrere ausstehende Geschäfte.

Der Verkauf von Ferran Torres an PSG für 50 Millionen Euro war der wichtigste, dazu kommen die Abgänge von Ansu Fati (11 Millionen), Iñaki Peña (3) und Cuenca (500.000 Euro).

Zu dieser Summe kommen noch die 4,8 Millionen hinzu, die durch Jan Virgili erzielt wurden, dank der 40 %, die Barcelona an seinen Rechten behalten hatte, nachdem Mallorca ihn an Brügge transferiert hatte.

Und der Markt ist noch nicht geschlossen. Tommy Marqués steht kurz vor einem Wechsel zu Braga für rund 10 Millionen, während Barça weitere acht Millionen für 50 % der Rechte an Héctor Fort erhalten wird. Außerdem könnte Marc Casadó eine Summe von knapp 30 Millionen einbringen.

Das Ziel ist also klar: die 100 Millionen Euro aus Verkäufen deutlich zu übertreffen.

Héctor Fort bei seiner Vorstellung im Joan Gamper. Foto: FC Barcelona

Das Geld, das künftig kommen könnte

Aber einer der Schlüssel der blaugrana Strategie liegt in jenen Geschäften, die nicht sofort große Geldsummen einbringen, dies aber später tun können.

Barça versucht, bei bestimmten Geschäften Anteile an künftigen Transfers zu behalten. Der Fall Virgili ist das beste Beispiel: Der Klub nahm keine große Summe ein, als er Barcelona verließ, aber sein anschließender Verkauf von Mallorca nach Brügge ermöglichte es, jene 40 % zu aktivieren, die noch dem blaugrana Verein gehörten.

Diese Formel kann sich in eine Art wirtschaftliche Reserve für die Zukunft verwandeln. Wenn die Spieler, die den Klub verlassen haben, ihren Wert steigern und später verkauft werden, könnte Barça neue Beträge erhalten, ohne den Fußballer noch im Kader zu haben.

Fair Play freisetzen, eine weitere Margenquelle

Die Abgänge haben auch einen direkten Effekt auf das Financial Fair Play. Es geht nicht nur darum, wie viel Geld Barça für einen Transfer erhält, sondern auch um den Spielraum bei Gehältern und Abschreibungen, den jeder Spieler hinterlässt.

Durch die Abgänge von Ferran Torres und Ansu Fati setzt der Klub rund 32 Millionen Euro an Fair Play frei. Auch der Abgang von Robert Lewandowski, mit einem Bruttogehalt von rund 26 Millionen Euro, bedeutet eine erhebliche Entlastung.

Lewandowski bei seinem Abschied vom Camp Nou. Quelle: Europa Press.

Hinzu kommen Geschäfte wie die Vertragsverlängerung von Christensen, der sein Gehalt deutlich reduzierte, oder die Leihe von Ter Stegen zu Ajax, die ebenfalls dabei hilft, Gehaltsmasse freizusetzen.

Heute investieren, mit Blick auf morgen

Barça baut damit ein Modell auf, das auf mehreren Wegen basiert: Verkäufe, Kredit, Gehaltseinsparungen und Anteile an künftigen Transfers.

Nicht dieses gesamte Geld steht sofort zur Verfügung oder garantiert künftige Einnahmen, aber die Strategie ermöglicht es dem Klub, verschiedene Finanzierungswege offenzuhalten. Während Deco die nötigen Bausteine für Flicks Projekt sucht, wird in den Büros mit einer parallelen Idee gearbeitet: heute Ressourcen schaffen und Vermögenswerte behalten, die morgen Gewinne bringen können.

Denn bei einem Barça, das seine wirtschaftliche Stärke zurückgewinnen muss, kann jeder Prozentsatz am Ende Millionen wert sein.

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Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🇪🇸 kannst du hier lesen.

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