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·30. Mai 2026
Bastian Schweinsteiger rührt Uli Hoeneß zu Tränen

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Uli Hoeneß ist zu Tränen gerührt. Bild: YT-Screenshot aus Interview mit Spiegel
Uli Hoeneß ist Bastian Schweinsteiger sehr dankbar. Der Auslöser liegt zwölf Jahre zurück.
FC-Bayern-Ehrenpräsident Uli Hoeneß trat im Juni 2014 eine Gefängnisstrafe an, weil er Steuern hinterzogen hatte. Nach rund eineinhalb Jahren wurde er vorzeitig entlassen. Bis heute prägt Hoeneß diese Zeit. Vergangene Woche gab der 74-Jährige dem Spiegel ein Interview. Für Aufsehen sorgte dabei seine Aussage über Sportvorstand Max Eberl, dessen Chancen offenbar nur 60 zu 40 auf eine Vertragsverlängerung beim FC Bayern über 2027 hinaus stehen.
Besonders spannend und emotional war auch die Passage, in der Hoeneß über seine Zeit im Gefängnis sprach. Für wenige Sekunden flossen bei ihm sogar die Tränen. Der Grund? Bastian Schweinsteiger.
Denn einige Wochen nach Antritt der Haftstrafe wurde die deutsche Nationalmannschaft am 13. Juli 2014 Weltmeister. Wenige Minuten nach dem Schlusspfiff standen in der ARD die damaligen Nationalspieler Christoph Kramer, Lukas Podolski und eben Schweinsteiger zum Interview bereit. Nach einigen Sätzen der Freude ergriff Schweinsteiger plötzlich das Wort und sagte unter anderem: „Einen ganz speziellen Gruß an einen Mann – ohne den wären wir, glaube ich, alle nicht hier – Uli Hoeneß. Vielen Dank für Ihre Unterstützung! Wir glauben daran, dass alles gut wird. Wir unterstützen Sie sehr.“
„Ich lag in meinem Bett und habe geweint wie ein Schlosshund“, berichtete Hoeneß nun, während die Tränen kullerten. Der Patron des FC Bayern ergänzte: „So etwas hätte ich nie für möglich gehalten. Der Moment wird nicht verlorengehen. Mehr Zuneigung geht nicht.“ Zwar hatte Hoeneß schon einige Male über diesen Moment berichtet, aber diese Emotionen nach rund zwölf Jahren noch in sich zu tragen, wirkte beeindruckend. Schweinsteiger tätigte seine Aussagen nicht ohne Grund, schließlich hatte ihn Hoeneß als Manager beim FC Bayern mehrfach aus Krisensituationen geholfen. So bedankte sich Schweinsteiger genau in jenem Moment, in dem Hoeneß in einer bedeutenden Lebenskrise steckte.







































