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·29. Mai 2026
Bastian Schweinsteiger WM Deutschland Aufstellung: Wichtiger Bayernblock wie 2014

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Bastian Schweinsteiger setzt bei der kommenden WM auf ein vertrautes Erfolgsmodell. Der Rio-Weltmeister sieht im starken Bayern-Block eine zentrale Stärke der DFB-Auswahl und zieht dabei ausdrücklich den Vergleich zum Titelgewinn 2014.

TV-Moderatorin Esther Sedlaczek und der frühere Nationalspieler Bastian Schweinsteiger vor Anpfiff des DFB-Pokal-Halbfinales zwischen DSC Arminia Bielefeld und Bayer 04 Leverkusen in der Schüco Arena in Bielefeld am 1. April 2025. (Christof Koepsel / Getty Images)
Im Gespräch mit der Rheinischen Post betonte Schweinsteiger, wie wichtig gewachsene Strukturen innerhalb einer Mannschaft seien. „Mannschaftliche Geschlossenheit ist ganz wichtig. Wir hatten 2014 ein starkes Gerüst aus Bayern-Spielern. Das stand da, das war gefestigt und das war so stark, dass wir die anderen Spieler im Kader mitgezogen haben. Und das kann jetzt in der Mannschaft durch die Bayern-Achse auch wieder der Fall sein“, sagte der 41-Jährige.
Bundestrainer Julian Nagelsmann hat für seinen 26-köpfigen WM-Kader gleich sieben Profis des Double-Gewinners FC Bayern berufen. Mit Kapitän Joshua Kimmich, Manuel Neuer, Jamal Musiala, Aleksandar Pavlovic, Jonathan Tah, Leon Goretzka und Lennart Karl soll die Münchner Achse der Auswahl Stabilität geben.
Auch beim Triumph 2014 war der Bayern-Block prägend. Im Finale gegen Argentinien standen mit Neuer, Thomas Müller, Philipp Lahm, Schweinsteiger, Jerome Boateng und Toni Kroos sechs Spieler des Rekordmeisters in der Startelf.
Grundsätzlich traut Schweinsteiger der deutschen Nationalmannschaft bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada vom 11. Juni bis 19. Juli einiges zu. Er nannte dabei mehrere Akteure mit internationalem Format. „Ich glaube schon, dass wir Spieler mit Weltklasse-Niveau haben: Kimmich, Musiala, Wirtz – auch Pavlovic in seiner aktuellen Verfassung. Der Unterschied zu den anderen Top-Nationen und auch zu unserer Mannschaft von 2014 ist die momentan noch fehlende Konstanz und der immer mal wieder eintretende Leistungsabfall“, sagte der frühere Mittelfeldchef.
Als Maßstab für das Turnier gilt für ihn mindestens das Halbfinale. Das würde er „als Erfolg“ werten. Gleichzeitig warnte er vor einer schweren Auslosung im K.o.-Bereich, falls Deutschland schon im Achtelfinale auf einen Gegner wie Frankreich trifft, was er als „sehr schwer“ einschätzte.
Die DFB-Elf trifft in der Gruppe E auf Curacao am 14. Juni, auf die Elfenbeinküste am 20. Juni und auf Ecuador am 25. Juni.
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