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·15. August 2026
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·15. August 2026
Die Fußball-Bundesliga startet am 28. August endlich wieder. Nachdem die Klubs bereits seit Öffnung des Transferfensters im Juli Zeit hatten, sich für die kommende Saison zu verstärken, wird es langsam ernst. Obwohl die Bosse der Klubs alles andere als untätig waren, gibt es bei jedem Verein noch die ein oder andere Position zum Nachlegen. Hier kommen die größten Baustellen der Vereine aus dem deutschen Oberhaus.
Der Relegations-Aufsteiger der vergangenen Saison muss dringend in der Offensive nachlegen. Aus der aktuellen Besetzung im Sturm und auf den Flügeln hat außer Steffen Tigges und dem 36-jährigen Sven Michel niemand Bundesliga-Erfahrung. Und auch die Zwei spielten im Oberhaus bisher nicht die Sterne vom Himmel.
📸 Christof Koepsel - 2026 Getty Images
Gleiches gilt für den Bundesliga-Neuling aus Elversberg. Neben Luca Pfeiffer, dem in 43 Bundesliga-Einsätzen bisher nur ein Tor gelang, ist David Mokwa für die Sturmspitze eingeplant. Er kommt mit gerade einmal 20 Minuten Buli-Erfahrung um die Ecke. Eine Lösung könnte bald bereitstehen: Wenn der Transfer nicht noch platzt, soll die SVE Noel Futkeu (vergangene Saison 19 Tore in der 2. Bundesliga) von Frankfurt ausleihen.
Auch wenn es die Schalker nicht hören wollen: Ob Offensivmann Kenan Karaman sich in der Bundesliga durchsetzen können wird, ist alles andere als gewiss. In seinen bisherigen 123 Buli-Spielen traf der S04-Kapitän nur 14 mal das Tor und konnte im Oberhaus auch darüber hinaus nie so glänzen wie in der 2. Liga.
📸 Christof Koepsel - 2026 Getty Images
Da die Alternativen auf seiner Position auch eher dürftig sind, sollten die Schalker sich hier nochmal umsehen.
Trotz des sportlich schmerzhaften Abgangs von Romano Schmid, sollten sich die Bremer noch dringender nach einer Alternative für die defensive rechte Außenbahn umsehen. Ob Weiser zum Saisonstart fit ist, steht in den Sternen und so gut wie jede andere Alternative wäre positionsfremd.
Klar ist: Wenn El Mala doch noch geht, muss der FC in der Offensive breit nachlegen. Daneben sollten sich die Domstädter aber auf jeden Fall nach einem guten Sechser umsehen. Okon-Engstler ist noch unerfahren, Krauss immer wieder verletzt und Jóhannesson hatte in der abgelaufenen Saison auch Probleme auf Bundesliga-Niveau.
Dass Vušković eine große Lücke in der Abwehr hinterlassen würde, war klar. Damit die Hanseaten in der kommenden Saison nicht zur totalen Schießbude werden, müssen Krüger & Co. hier noch einen erfahrenen Mann holen, der die Abwehr zumindest ansatzweise so stabilisieren kann, wie es Vušković konnte.
Auch bei den Gladbachern wird es hinten dünn. Während sich das Duo aus Diks und Elvedi auch auf Bundesliga-Niveau sehen lassen kann, sind die Alternativen dahinter weitestgehend unerfahren. Diese Lücke sollte im Idealfall also noch geschlossen werden.
📸 Daniela Porcelli - 2026 Getty Images
Bei den Unionern kommt man um die Position des Rechtsverteidigers nicht drumherum. Obwohl Trimmel eine verdiente Köpenicker Legende ist, stehen stolze 39 Jahre auf dem Tacho des Österreichers. Alternative Juranovic ist oft verletzt, so dass ein dritter vielleicht auch variabler Außenverteidiger nicht schaden dürfte.
Nach der Verletzung von Eric Martel könnten die Mainzer sicher über eine weitere Option fürs Zentrum nachdenken.
Beim FCA ist es ein "Was wäre wenn"-Szenario. Sollte Kömür den Verein noch verlassen, müssten die Fuggerstädter sich definitiv um einen Ersatz für die Offensive bemühen. Ansonsten wäre auch ein variabler Außenverteidiger eine Option.
Die SGE wiederum sollte sich nach dem Abgang von Kristensen nach einem weiteren Rechtsverteidiger umsehen. Aktuell würde man sonst nur mit Elias Baum in die Saison gehen, da mit Chandler die erste Alternative verletzt ist.
📸 Alex Grimm - 2026 Getty Images
Der SC Freiburg ist mit seinen Planungen für den Kader schon weit vorangeschritten. Für die Breisgauer muss die Priorität Nummer eins sein, Noah Atubolu zu einem zufriedenstellenden Preis zu verkaufen. Sonst sitzen 25 Millionen Euro Marktwert erst mal auf der Bank oder Tribüne.
Nachdem Bayer Leverkusen die Hincapie-Lücke in der Innenverteidigung mit Medina geschlossen hat, sollte der Fokus auf einem weiteren Sechser liegen. Eichhorn ist schwerer verletzt und Palacios könnte den Klub noch verlassen. Sollte er gehen, gäbe es hier Handlungsbedarf.
Seit klar ist, dass Asllani bleibt, wird die TSG wohl keinen weiteren Stürmer holen. Auf der Zehn könnte man allerdings noch nachbessern.
📸 Neil Baynes - 2026 Getty Images
Conté hat nicht viel Bundesliga-Erfahrung und auch die Alternativen sehen bis dato nicht optimal aus, wenn die TSG eine ähnlich erfolgreiche Saison wie die vergangene dranhängen will.
Beim VfB ist die Frage nach der Baustelle auch noch an die Abgänge geknüpft. Sollten El Khanouss, Demirovic oder beide noch gehen, müssen die Schwaben vorne nachlegen. Falls nicht, sieht die Offensive seit dem Pejcinovic-Deal sehr solide aus.
Nach dem Mega-Transfer von Diomande zu Real Madrid, muss die Lücke, die der Ivorer hinterlässt, geschlossen werden. Primär natürlich auf dem rechten Flügel, aber vermutlich wird man auch in der Breite nachlegen wollen.
Nach dem ewigen Hin und Her der letzten Wochen wird die Priorität der Dortmunder vermutlich darauf liegen, den El-Mala-Deal doch noch unter Dach und Fach zu bringen. Zumindest, wenn die öffentliche Absage des BVB nur eine Transfertaktik gewesen sein sollte. Ansonsten muss natürlich eine Alternative her.
📸 Christof Koepsel - 2026 Getty Images
Nachdem man aus dem Bayern-Umfeld vernehmen konnte, dass eigentlich keine weiteren Spieler mehr kommen sollen, ist die Baustelle der Bayern aktuell João Palhinha. Der Portugiese soll im Idealfall noch von der Gehaltsliste gestrichen werden, damit er sich woanders beweisen kann.
📸 Alexander Hassenstein - 2026 Getty Images
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