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·10. Januar 2026
Bayern-Bosse haben entschieden: Goretzka muss im Sommer gehen

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·10. Januar 2026

Leon Goretzkas Vertrag läuft im kommenden Sommer aus, sportlich schwankt sein Stellenwert in München. Nun scheint intern eine klare Entscheidung über seine Zukunft gefallen zu sein.
Der 30-jährige Mittelfeldspieler rückt durch die anhaltenden Sprunggelenksprobleme von Joshua Kimmich aktuell wieder stärker in den Fokus. Nach Informationen der Abendzeitung soll der Abschied des Nationalspielers im Sommer jedoch bereits beschlossene Sache sein – ungeachtet möglicher Top-Leistungen in den kommenden Wochen. Goretzka, der sich mehrfach aus der Reservistenrolle zurück in die Startelf gekämpft hat, steht laut AZ-Informationen weiter auf der Streichliste der Bayern-Verantwortlichen.
Ein vorzeitiger Abgang im Januar ist allerdings ausgeschlossen. Weder der Spieler noch Trainer Vincent Kompany oder die Klubführung wollen sich auf ein Wintergeschäft einlassen. Stattdessen soll Goretzka in der Rückrunde mithelfen, die sportlichen Ziele des Rekordmeisters in Bundesliga, Champions League und DFB-Pokal zu erreichen.
Der Hauptgrund für das geplante Aus im Sommer ist finanzieller Natur. Goretzka zählt zu den Topverdienern im Kader – Geld, das künftig an anderer Stelle eingeplant ist. Spieler wie Dayot Upamecano und Serge Gnabry stehen vor Vertragsverlängerungen, zudem drängen junge Talente wie Tom Bischof und David Santos Daiber ins Team. Auch Raphael Guerreiro, der im Zentrum flexibel einsetzbar ist, könnte den Klub verlassen, da sein Vertrag ausläuft.
Zuvor hatte schon CEO Jan-Christian Dreesen Spekulationen über einen Winterwechsel dementiert. „Wir planen auch die Rückrunde mit Leon“, sagte er gegenüber t-online. Trotz zahlreicher Interessenten, darunter Atlético Madrid, der FC Barcelona und Tottenham, wollte der Rekordmeister Goretzka nicht mitten in der Saison ziehen lassen. Die Kaderbreite sei zu gering, der Bedarf an Erfahrung zu groß.

Foto: IMAGO
Goretzka selbst soll laut dem Bericht durchaus offen für einen Neuanfang gewesen sein. Entscheidende Faktoren seien eine klare Rolle im Team sowie der Blick auf die WM 2026 gewesen. Unter Kompany spielte er zuletzt meist hinter Kimmich und Pavlovic nur eine Nebenrolle.
Der aktuelle Ausfall von Kimmich bietet dem gebürtigen Bochumer nun möglicherweise die letzte Gelegenheit, sich nachhaltig zu empfehlen. Bundestrainer Julian Nagelsmann setzt seit dem Herbst wieder regelmäßig auf den Bayern-Star. Doch er betonte zuletzt immer wieder, dass regelmäßige Spielzeit beim Verein für ihn ausschlaggebend für eine Nominierung sind. Während in München die Würfel wohl gefallen sind, kann Goretzka sich nun zumindest für die anstehende WM empfehlen.
Ein ablösefreier Abschied nach Vertragsende im Sommer gilt indes als wahrscheinlichstes Szenario. Die Bayern wollen keine halben Lösungen und auch Goretzka dürfte sich mit Blick auf seine Zukunft neu orientieren. Ein Wechsel nach Spanien bleibt dabei eine Option. Schon in der Vergangenheit galt der FC Barcelona als mögliches Ziel. Aufgrund der finanziell angespannten Situation bei den Katalanen könnte der deutsche Nationalspieler ein interessantes Ziel sein.









































