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·29. September 2026

Bayern-Legende warnt vor Urbig-Hype: „Alles viel zu schnell“

Artikelbild:Bayern-Legende warnt vor Urbig-Hype: „Alles viel zu schnell“

Bayern-Legende Sepp Maier bremst die Euphorie um Jonas Urbig. Der Weltmeister von 1974 warnt vor zu hohen Erwartungen an den jungen Torhüter.

Jonas Urbig gehört zu den größten deutschen Torwarttalenten und wird sowohl beim FC Bayern als auch in der Nationalmannschaft als möglicher Mann der Zukunft gehandelt. Für Bayern-Legende Sepp Maier geht die öffentliche Diskussion um den 23-Jährigen allerdings deutlich zu schnell.


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Urbig-Hype beim FC Bayern: Sepp Maier warnt

Urbig wechselte Anfang 2025 vom 1. FC Köln nach München und gilt dort langfristig als Nachfolger von Manuel Neuer. Auch beim DFB werden dem jungen Keeper große Chancen eingeräumt. Unter Bundestrainer Jürgen Klopp muss er sich zunächst jedoch hinter Marc-André ter Stegen einordnen.

Maier sieht darin kein Problem und warnt davor, Urbig schon jetzt mit zu großen Erwartungen zu belasten. „Der Hype um Urbig ist mir zu viel“, sagte der Weltmeister von 1974 der „Abendzeitung München“. Seine Kritik richte sich dabei keineswegs gegen die Fähigkeiten des Bayern-Torhüters. „Nicht, weil ich den Jungen nicht gut finde – im Gegenteil. Er hat riesiges Talent. Aber mir geht das alles viel zu schnell.“

Aus Sicht des 82-Jährigen sollte Urbig zunächst dauerhaft Spielpraxis auf höchstem Niveau sammeln. Bevor über eine Rolle als deutsche Nummer eins gesprochen werde, müsse er sich erst beim FC Bayern durchsetzen. Entscheidend sei vor allem die Erfahrung, die ein Torhüter nur in Pflichtspielen sammeln könne.

„Er muss spielen, Erfahrungen sammeln, Fehler machen, Champions League spielen und zeigen, dass er auch nach einem schlechten Spiel wieder da ist. Nationaltorwart wird man nicht aufgrund einer Prognose“, betonte Maier.

Urbig vor Neuer-Nachfolge beim FC Bayern

Grundsätzlich traut die Bayern-Legende Urbig den Sprung an die Spitze durchaus zu. Der Zeitpunkt sei für ihn aber noch nicht gekommen. Besonders die Diskussion über das Potenzial junger Spieler sieht Maier kritisch. Seine Forderung fällt entsprechend eindeutig aus: „Du musst ins Tor und liefern.“

Für Urbig dürfte deshalb zunächst der Konkurrenzkampf in München im Mittelpunkt stehen. Gelingt ihm dort dauerhaft der Sprung zur Nummer eins, könnte sich anschließend auch die Torwartfrage in der Nationalmannschaft neu stellen.

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