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·28. November 2025
Bayern-Probleme bei Standards: Kompany sieht kein Grundsatzproblem

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·28. November 2025

Beim FC Bayern München gab es zuletzt Aufregung rund um die Verteidigung der Standardsituationen des Gegners. Gegen Union hat man sich zwei Gegentore nach ruhenden Bällen gefangen, gegen Freiburg auch, gegen die Standardspezialisten von Arsenal eines.
Und das, obwohl man vorher eigentlich recht gut bei ruhenden Bällen war. Hat sich nun also ein neues Grundsatzproblem eingestellt? Davon will man in München eher nicht so viel wissen. Deutlich mehr geht es um die eigene Aufmerksamkeit.
Das wurde rund um die Pressekonferenz vor dem Spiel gegen den FC St. Pauli noch einmal verdeutlicht.
Trainer Vincent Kompany wurde darauf angesprochen, dass Bayern bei den ruhenden Bällen zu anfällig ist. Seine Antwort: „Natürlich lernen wir immer aus allen Situationen. Ich möchte, dass wir angreifen und viele Tore machen. Aber wir trainieren auch Boxverteidigung und Standards. Viel können wir auf dem Platz nicht mehr tun, wir haben wenig Zeit zu trainieren, probieren aber trotzdem, das reinzubekommen.“
Die Konsequenz: „Daher müssen wir viel Videoanalyse machen – und müssen durchkommen durch diese Phase und dann eine Serie hinlegen, wo das stabil aussieht. Das kann man sich nicht wünschen – wir müssen da sein und reagieren. Es ist normal, dass das jetzt ein Thema ist – und bis wir den Deckel da zu machen, wird das auch so bleiben.“

Foto: Getty Images
Später ging es sogar noch einmal genau um dieses Thema. „Wir sind in den letzten 18 Monaten eine stabile Mannschaft bei Standards gewesen. Wir haben jetzt eine Phase – da möchte ich, dass wir die richtigen Lösungen finden und uns so aufbauen, dass das unsere größte Stärke wird vielleicht. Wenn der Ball reinkommt und es Chaos gibt, muss man hochsteigen und den Ball wegköpfen. Ich möchte nicht, dass wir alles infrage stellen“, so Kompany weiter.









































