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·5. Oktober 2026

Bayern-Quartett beim DFB-Remis: Pavlovic überzeugt als Mittelfeld-Chef

Artikelbild:Bayern-Quartett beim DFB-Remis: Pavlovic überzeugt als Mittelfeld-Chef

Die deutsche Nationalmannschaft hat den zweiten Vergleich mit Griechenland innerhalb einer Woche nicht für sich entscheiden können. Nach dem enttäuschenden 0:1 im ersten Duell kam das Team von Jürgen Klopp in Thessaloniki nicht über ein 0:0 hinaus.

Dabei zeigte die DFB-Elf vor allem im ersten Durchgang einen engagierten Auftritt, verpasste es jedoch, ihre Überlegenheit in einen Führungstreffer umzumünzen. Nach der Pause ging etwas von der spielerischen Klarheit verloren.


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Klopp setzte diesmal auf seinen zweiten Kader. Gleich vier Profis des FC Bayern standen in der Startelf: Jonas Urbig im Tor, Aleksandar Pavlovic und Tom Bischof im zentralen Mittelfeld sowie Lennart Karl in der Offensive. Vor allem Pavlovic präsentierte sich erneut als wichtiger Taktgeber.

Pavlovic übernimmt das Kommando im Mittelfeld

Bayern-Keeper Urbig war vom Anpfiff weg gefordert und verhinderte bereits nach einer Minute mit einer starken Parade einen frühen Rückstand. Danach hatte Urbig über weite Strecken wenig zu tun, musste bei den langen Bällen der Griechen aber stets aufmerksam bleiben. Kurz nach der Pause parierte er einen Kopfball von Konstantinos Mavropanos (51.). Bei Hereingaben wirkte Urbig sicher, auch im Spielaufbau leistete er sich keine nennenswerten Fehler.

Aleksandar Pavlovic übernahm früh Verantwortung und dirigierte das deutsche Mittelfeld. Pavlovic sammelte viele Ballkontakte und fand selbst unter Druck sowie in engen Räumen fast immer eine saubere Lösung. Der 22-Jährige schaltete sich zudem regelmäßig in der Nähe des gegnerischen Strafraums ein. Bis zum Schluss verteilte er die Bälle clever auf die Außen und überzeugte dabei mit einer guten Passschärfe. Ein reifer Auftritt des Bayern-Profis.

Bischof solide – Karl mit Licht und Schatten

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Foto: IMAGO

Tom Bischof begann mit zwei starken linienbrechenden Pässen und zeigte erneut, dass er auch unter gegnerischem Druck Lösungen findet. Ganz so auffällig wie beim 2:0 gegen Serbien war Bischof diesmal allerdings nicht. Trotzdem überzeugte der 21-Jährige mit klugen Pässen und intelligenten Bewegungen. Auch mit kleinen technischen Aktionen sorgte er immer wieder für Unordnung in der griechischen Defensive. Insgesamt ein ordentliches Spiel, dem lediglich die letzten Prozent zum ganz starken Auftritt fehlten.

Der 18-Jährige Lennart Karl zeigte früh seine technischen Qualitäten. Sein erstes Dribbling gelang, der anschließende Seitenwechsel dagegen nicht. Wenig später bereitete Karl mit einem feinen Kontakt eine Gelegenheit von Florian Wirtz vor. Gerade auf engem Raum war seine Qualität immer wieder zu erkennen, gleichzeitig unterliefen ihm bei riskanten Aktionen einige Abspielfehler. Kurz nach der Pause sorgte Karl mit einem guten Abschluss für Gefahr. Positiv war zudem sein Einsatz gegen den Ball. Insgesamt engagiert, aber mit Luft nach oben.

Für das Bayern-Quartett fällt das Fazit damit überwiegend positiv aus. Besonders Urbig und Pavlovic nutzten ihre Chance erneut. Bischof bestätigte seinen guten Eindruck aus dem Serbien-Spiel zumindest phasenweise, während Karl sein großes Potenzial aufblitzen ließ, ohne der Partie dauerhaft seinen Stempel aufdrücken zu können.

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