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·3. Oktober 2026
FC Bayern Jungstars Pavlovic & Bischof: Warum Klopps DFB-Elf plötzlich läuft

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Erstmals seit seinem Amtsantritt hat Jürgen Klopp mit der deutschen Nationalmannschaft gewonnen, und zwar so, wie man es von ihm erwartet hatte. Gegen Serbien zeigte das Team intensives Gegenpressing, schnelles Umschaltspiel und vor allem einen überragenden Aleksandar Pavlovic. Genau deshalb spricht gerade ganz Fußball-Europa über diesen Auftritt.

Aleksandar Pavlovic und Tom Bischof reagieren am 1. Oktober 2026 beim Nations-League-Spiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Serbien in der Münchner Allianz Arena. (Alexander Hassenstein / Getty Images Europe via Getty Images)
Nach einem Unentschieden gegen die Niederlande und einer Heimniederlage gegen Griechenland stand Klopp unter Druck, seinen Fußball überhaupt erkennbar zu machen. Beim 2:0 gegen Serbien war es plötzlich da: hohes Pressing, schnelle Balleroberungen, mutiges Nachrücken. Klopp selbst brachte es auf den Punkt: „Wir können jedes Risiko der Welt nehmen. Wenn unser Gegenpressing durch die Decke geht, dann sind Ballverluste kein Problem.“ Mehr Details zum Spielverlauf und den Reaktionen gibt es im Rückblick auf den Sieg gegen Serbien.
Besonders auffällig war die Rolle von Aleksandar Pavlovic, der laut Klopp „auch überall“ war und mit über 90 Prozent angekommenen Pässen das Spiel strukturierte. Zusammen mit Tom Bischof und Florian Wirtz entstand ein Mittelfelddreieck, das Bewegung und Tempo erzeugte, ganz ohne Joshua Kimmich. Klopp wehrte entsprechende Nachfragen bewusst ab und wollte daraus keine Personaldebatte machen, auch wenn genau das jetzt diskutiert wird. Wer genau in dieser Formation auflief, lässt sich in der aktuellen Aufstellung der Nationalmannschaft nachlesen.
International wurde der Auftritt sofort mit Klopps bekanntem „Heavy-Metal-Fußball“ verglichen, was zeigt, wie sehr dieser eine Sieg als Stilwende wahrgenommen wird. Für den Bundestrainer Jürgen Klopp bedeutet das vor allem eines: einen ersten Beleg, dass seine Idee mit dieser jungen Mannschaft funktionieren kann. Ob das von Dauer ist, muss sich nun gegen stärkere Gegner zeigen.
Die Fakten im Überblick:
So geht es weiter: Am Sonntag trifft die DFB-Elf in Thessaloniki auf Griechenland, das Hinspiel in Augsburg ging zuvor mit 0:1 verloren.
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