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·16. April 2026
Bayern-Star Stanisic ätzt gegen Rüdiger: „So etwas geht gar nicht!“

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·16. April 2026

Der FC Bayern steht nach dem spektakulären 4:3 gegen Real Madrid im Halbfinale der Champions League – doch bei Josip Stanisic hielt sich die Euphorie nach Abpfiff in Grenzen. Der Verteidiger zeigte sich zwar zufrieden mit dem sportlichen Ergebnis, äußerte aber deutliche Kritik an einer strittigen Szene mit Antonio Rüdiger.
„Wir haben das Spiel verdient gewonnen“, stellte Stanisic in der Mixed Zone zunächst klar und unterstrich, dass der Einzug ins Halbfinale das Wichtigste sei. Dennoch wirkte der Kroate in der Mixed Zone sichtlich angefressen – und das hatte einen konkreten Grund.
Kurz vor dem zwischenzeitlichen 3:2 für Real Madrid war Stanisic von Rüdiger zu Fall gebracht worden. Für ihn eine klare Angelegenheit: „Er sieht, dass ich komme, und geht nur in mich rein.“ Der Pfiff blieb jedoch aus – und die Szene führte direkt zum Gegentor durch Kylian Mbappé.
Doch damit nicht genug. Besonders brisant: Laut Stanisic soll es danach zu verbalen Entgleisungen gekommen sein. „Es ist ein Wort gefallen, und das zweimal“, erklärte er und legte nach: „Vielleicht ist er ja Mann genug, um es zuzugeben.“
Konkrete Details wollte der Bayern-Profi bewusst nicht nennen, machte aber deutlich, dass er das Verhalten kritisch sieht: „Ich will jetzt nichts sagen, weil ich keiner bin, der böses Blut will. Aber ich finde, so etwas gehört sich nicht.“
Neben der Szene mit Rüdiger nahm Stanisic auch die Spielleitung von Schiedsrichter Slavko Vincic ins Visier. Besonders die Gelb-Rote Karte gegen Eduardo Camavinga sorgte bei ihm für Unverständnis.
„Ich glaube nicht, dass der Schiedsrichter noch gewusst hat, dass er ihm schon Gelb gegeben hat“, mutmaßte der Verteidiger und stellte generell das Fingerspitzengefühl infrage: „Die Schiedsrichter haben ein bisschen das Feingefühl verloren für die großen Spiele.“
Seine Auswechslung zur Halbzeit erklärte Stanisic ebenfalls im Kontext der Spielleitung. Aufgrund seiner Gelben Karte habe man kein Risiko eingehen wollen. „Kompany wollte uns schützen“, so der 24-Jährige.
Trotz aller Kritik wollte Stanisic die Diskussionen nicht weiter anheizen. Am Ende zählte für ihn nur das Ergebnis: „Das Wichtigste ist, dass wir gewonnen haben und im Halbfinale stehen.“
Ein Satz, der zeigt: So groß der Ärger über einzelne Szenen auch war – der Blick beim FC Bayern richtet sich längst nach vorne. Dort wartet mit Paris Saint-Germain die nächste große Herausforderung.









































