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·22. September 2026
Bayern-Star unter Druck: Pavlovic muss Klopp von sich überzeugen

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·22. September 2026

Beim FC Bayern hat Aleksandar Pavlovic seinen Platz gefunden. Der 22-Jährige ist unter Vincent Kompany im zentralen Mittelfeld gesetzt und hat sich auch gegen die neue Konkurrenz durch Tom Bischof behauptet. Bei der deutschen Nationalmannschaft beginnt für den Münchner dagegen erneut der Kampf um seinen Status.
Die erste Kadernominierung von Jürgen Klopp liefert dafür einen interessanten Hinweis. Während Joshua Kimmich und Felix Nmecha für die ersten beiden Nations-League-Partien gegen die Niederlande und Griechenland eingeplant sind, stößt Pavlovic erst zum zweiten Block hinzu.
Eine feste Rangordnung lässt sich daraus nicht ableiten. Dennoch spricht einiges dafür, dass Klopp seine ersten Spiele mit Kimmich und Nmecha im Zentrum bestreiten könnte. Für Pavlovic wäre das trotz seiner starken Leistungen in München zunächst ein kleiner Dämpfer.
Denn eigentlich hätte gerade der Bayern-Profi ein naheliegendes Argument auf seiner Seite: Kimmich und Pavlovic spielen Woche für Woche gemeinsam.
Klopp hat bereits klargestellt, wo er Kimmich künftig sieht. Der DFB-Kapitän wird vom neuen Bundestrainer als Mittelfeldspieler und nicht als Rechtsverteidiger eingeplant.
Damit dürfte einer der beiden Plätze im Zentrum vergeben sein. Um den zweiten müssen sich mehrere Spieler bewerben – allen voran Pavlovic und Nmecha.
Ausgerechnet hier scheint der Dortmunder zunächst einen kleinen Vorsprung zu haben. Zuletzt berichtete die BILD, dass Klopp langfristig mit Nmecha als wichtiger Säule plant. Seine Einteilung für den ersten Länderspielblock passt zumindest zu dieser Einschätzung.

Foto: IMAGO
Für Pavlovic bedeutet das: Die eingespielte Bayern-Achse mit Kimmich wird vorerst offenbar nicht automatisch auf die Nationalmannschaft übertragen.
Dabei präsentiert sich der 22-Jährige auf Vereinsebene in starker Verfassung. Tom Bischof hatte während der Vorbereitung Druck gemacht und schien den Konkurrenzkampf im Bayern-Mittelfeld neu zu eröffnen. Pavlovic ließ sich davon allerdings nicht verdrängen. Abgesehen vom Pokalspiel gegen den VfL Osnabrück stand er bislang in jedem Pflichtspiel in der Startelf.
Dass Pavlovic bei der Nationalmannschaft nicht denselben Stellenwert besitzt, hat allerdings auch mit seiner bisherigen DFB-Geschichte zu tun.
Seine Heim-EM 2024 platzte kurzfristig wegen einer Mandelentzündung. Später bremsten ihn unter anderem ein Schlüsselbeinbruch und Pfeiffersches Drüsenfieber aus. Immer wieder fehlte Pavlovic ausgerechnet dann, wenn er sich bei der Nationalmannschaft hätte festspielen können.
Auch die Weltmeisterschaft brachte nicht den erhofften Durchbruch. Pavlovic gehörte zwar zum deutschen Aufgebot, konnte dem Turnier aber nicht seinen Stempel aufdrücken.
Unter Klopp bekommt er nun eine neue Chance – allerdings zunächst im zweiten Teil des XXL-Kaders. Dort trifft er unter anderem auf seinen direkten Bayern-Konkurrenten Bischof. Beide könnten in den Partien gegen Serbien und Griechenland sogar gemeinsam im zentralen Mittelfeld zum Einsatz kommen.
Für Pavlovic geht es deshalb in den kommenden Wochen um mehr als gewöhnliche Länderspiele. Beim FC Bayern hat er längst bewiesen, dass er sich gegen starke Konkurrenz behaupten kann. Jetzt muss er Klopp davon überzeugen, dass er auch beim DFB mehr sein kann als eine Alternative hinter Kimmich und Nmecha.















