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·19. April 2026
Bayern und DFB bangen! WM-Teilnahme von Gnabry rückt in weite Ferne

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·19. April 2026

Der FC Bayern muss im Saisonendspurt auf Serge Gnabry verzichten – und die Diagnose hat es in sich. Der Offensivspieler hat sich einen Ausriss der Adduktoren im rechten Oberschenkel zugezogen und fällt „für längere Zeit“ aus. Damit droht dem 30-Jährigen nicht nur das vorzeitige Saison-Aus, auch seine Teilnahme an der Weltmeisterschaft 2026 steht plötzlich auf der Kippe.
Die Münchner bestätigten die Verletzung am späten Samstagabend, verzichteten jedoch – wie gewohnt – auf eine konkrete Ausfallzeit. Die gewählte Formulierung lässt jedoch wenig Raum für Optimismus.
Ein Adduktorenriss zählt zu den schwereren Muskelverletzungen im Profifußball. Je nach Schweregrad kann die Ausfallzeit zwischen vier und zwölf Wochen liegen.
Wie der kicker berichtet, könnte Gnabry im schlimmsten Fall die komplette restliche Saison verpassen. Besonders brisant: Auch die Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft könnte massiv beeinträchtigt werden.
Nach Informationen der BILD rechnen die Bayern mindestens mit einer Ausfallzeit von zwei bis drei Monaten. Damit wäre eine Teilnahme an der WM faktisch ausgeschlossen. Laut Sky könnte Gnabry sogar bis zu vier Monate ausfallen.
Noch am Mittwoch stand Gnabry im Viertelfinal-Rückspiel der Champions League gegen Real Madrid in der Startelf. Zwar wurde er nach rund einer Stunde ausgewechselt, konkrete Anzeichen für eine Verletzung gab es zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht.
Nur einen Tag später zeigte sich der Nationalspieler sogar noch öffentlich – gemeinsam mit Joshua Kimmich besuchte er das Tennisturnier BMW Open in München.
Laut der BILD hat sich Gnabry die Verletzung im geheimen Abschlusstraining am Samstagmittag hinter dem Sichtschutz an der Säbener Straße zugezogen.
Die Diagnose trifft den FC Bayern in einer extrem sensiblen Phase. Gnabry war in dieser Saison ein zentraler Bestandteil der Offensive des Rekordmeisters. In 37 Einsätzen kommt er auf zehn Tore und elf Vorlagen.
Mit seiner Dynamik, Torgefahr und Flexibilität gehörte er zu den Schlüsselspielern im System von Vincent Kompany – gerade in einer Phase, in der Bayern offensiv einen historischen Torrekord aufgestellt hat.

Foto: IMAGO
Nicht nur beim FC Bayern, sondern auch in der Nationalmannschaft spielte Gnabry zuletzt eine tragende Rolle. In der WM-Qualifikation stand er in allen sechs Spielen in der Startelf, auch in den jüngsten Testspielen gegen die Schweiz und Ghana war er gesetzt.
Umso schwerer wiegt die aktuelle Verletzung – denn sie könnte den Offensivspieler ausgerechnet im Hinblick auf die Weltmeisterschaft zurückwerfen.
Bundestrainer Julian Nagelsmann wird seinen Kader für das Turnier in den USA, Kanada und Mexiko am 12. Mai in Frankfurt verkünden. Das erste Spiel absolviert die DFB-Elf am 14. Juni gegen Curacao.
Für den FC Bayern bedeutet der Ausfall eine weitere Herausforderung im Kampf um Titel. Trainer Vincent Kompany wird seine Offensive erneut umbauen müssen – insbesondere mit Blick auf das Pokal-Halbfinale und die Champions-League-Duelle gegen Paris Saint-Germain.









































