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·19. April 2026
Wechsel im Sommer? Bundesligist erneut an Füllkrug interessiert

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Der VfL Wolfsburg befindet sich in großer Abstiegsgefahr, setzt sich aber weiter mit einer Verpflichtung von Niclas Füllkrug auseinander.
Bereits im Winter beschäftigten sich die Wölfe mit dem Angreifer. Seinen Zuschlag erhielt aber letztlich die AC Milan. Über den Sommer hinaus wird Füllkrug dort allerdings höchstwahrscheinlich keine Zukunft haben. Der eigentliche Arbeitgeber West Ham United ist nach Informationen von Sky-Transferreporter Florian Plettenberg davon überzeugt, dass die AC Milan die Kaufoption in Höhe von fünf Millionen Euro nicht ziehen wird.
Daher müsste Füllkrug zur neuen Spielzeit nach London zurückkehren, wo er noch einen Vertrag bis 2028 besitzt. Dieser sei auch im Abstiegsfall noch gültig. Das Gehalt von rund sechs Millionen Euro brutto pro Jahr würde aber halbiert werden. Wirklich wohl fühlte sich der 33-Jährige bei West Ham ohnehin zu keinem Zeitpunkt. Dazu stoppten ihn immer wieder Verletzungspausen, sodass nur 29 Einsätze und drei Treffer heraussprangen,
Daher gilt es wahrscheinlich, dass Füllkrug die Hammers im Sommer unabhängig vom Saisonausgang verlassen wird. Die Leihe zur AC Milan verlief bislang aber auch wenig zufriedenstellend. In 16 Serie-A-Einsätzen netzte aber zuletzt vor drei Monaten gegen Lecce ein. So konnte der gebürtige Hannoveraner sich auch nicht wieder ins Blickfeld von Bundestrainer Julian Nagelsmann spielen. Eine Option für den WM-Kader scheint er nicht mehr zu sein.

Foto: Getty Images
Letztmals wirklich erfolgreich agierte Füllkrug in Deutschland, und zwar in Reihen von Borussia Dortmund, mit denen er sogar das Champions-League-Finale (0:2 gegen Real Madrid) erreichte. Eine Rückkehr in die Bundesliga dürfte eine realistische Option darstellen. Beim VfL Wolfsburg werde der Name des Strafraumstürmers erneut diskutiert. Aktuell hat der Verein jedoch ganz andere Sorgen, droht nämlich der erstmalige Abstieg aus der Bundesliga. Sollte der Klassenerhalt noch gelingen, könnten der Transfer aber schnell ein konkretes Thema werden. In die 2. Liga dürfte es Füllkrug trotz eines vorgesehenen Wolfsburger Rekordetats von etwa 60 Millionen Euro dagegen kaum ziehen.
Foto: Getty Images









































