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·12. August 2026
Bayern-Vertrag von Freund läuft aus: Wer über seine Zukunft entscheidet

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·12. August 2026

Beim FC Bayern stehen wichtige Entscheidungen auf der Führungsebene an. Neben Max Eberl und Jan-Christian Dreesen läuft auch der Vertrag von Christoph Freund 2027 aus. Bei ihm liegt die Entscheidung allerdings in anderen Händen.
Der FC Bayern arbeitet nicht nur am Kader für die neue Saison, sondern stellt derzeit auch auf der Führungsebene die Weichen für die kommenden Jahre. Mehrere wichtige Verträge laufen im Sommer 2027 aus. Neben Sportvorstand Max Eberl und Vorstandschef Jan-Christian Dreesen betrifft das auch Sportdirektor Christoph Freund.
Während sich bei Eberl und Dreesen bereits eine Fortsetzung der Zusammenarbeit abzeichnet, steht eine entsprechende Entscheidung bei Freund noch aus. Das bedeutet allerdings nicht, dass die Zukunft des 49-Jährigen beim deutschen Rekordmeister grundsätzlich infrage steht.
Nach Informationen der Sport BILD sind die Verantwortlichen des FC Bayern mit Freunds Arbeit sehr zufrieden. Demnach planen die Münchner auch langfristig mit ihrem Sportdirektor.
Interessant ist vor allem, wer beim FC Bayern über einen neuen Vertrag für Freund entscheidet. Während die Personalien Eberl und Dreesen in den Zuständigkeitsbereich des Aufsichtsrats fallen, sieht es beim Sportdirektor anders aus.
Da Freund kein Vorstandsmitglied ist, entscheidet über seine Zukunft der Vorstand des FC Bayern. Damit gelten für die Personalie auch nicht die entsprechenden zeitlichen Vorgaben, die bei Entscheidungen des Aufsichtsrats eine Rolle spielen.
Ein Beschluss über die Zukunft des Österreichers kann deshalb unabhängig von den anstehenden Entscheidungen bei Eberl und Dreesen getroffen werden. Zeitdruck besteht ohnehin noch nicht, schließlich läuft Freunds aktuelles Arbeitspapier bis zum Sommer 2027.
Dass die Bayern grundsätzlich an einer weiteren Zusammenarbeit interessiert sind, ist angesichts der Entwicklung der vergangenen Jahre keine Überraschung. Freund wechselte im September 2023 von Red Bull Salzburg nach München und übernahm dort die Position des Sportdirektors. Seit dem Amtsantritt von Eberl als Sportvorstand im März 2024 arbeiten beide eng bei der Kaderplanung zusammen.
Auch Trainer Vincent Kompany ist dabei ein wichtiger Teil der sportlichen Führungsstruktur. In den vergangenen Monaten betonten die Verantwortlichen mehrfach, wie eng der Austausch zwischen Eberl, Freund und Kompany bei Transfers sowie bei der Entwicklung der Mannschaft ist.
Besonders beim Nachwuchs nimmt Freund zudem eine wichtige Rolle ein. Die Verzahnung zwischen Campus und Profimannschaft gehört zu den Bereichen, auf die der FC Bayern verstärkt setzt. Talente sollen möglichst früh an das Niveau der ersten Mannschaft herangeführt werden und bei entsprechender Entwicklung ihre Chance unter Kompany erhalten.
Auch in der laufenden Transferperiode arbeiten Eberl und Freund gemeinsam daran, den Kader weiterzuentwickeln. Mit Ismael Saibari und Nathaniel Brown sicherten sich die Münchner frühzeitig zwei wichtige Neuzugänge. Gleichzeitig soll die Mannschaft perspektivisch aus einem Kern etablierter Profis und mehreren entwicklungsfähigen jungen Spielern bestehen.
Während bei Eberl und Dreesen nun die nächsten Schritte in Richtung Vertragsverlängerung vorbereitet werden, müssen sich die Bayern bei Freund nicht nach demselben Zeitplan richten. Die entscheidende Nachricht ist dennoch klar: Intern genießt der Sportdirektor großes Vertrauen. Nach Informationen der Sport BILD planen die Verantwortlichen langfristig mit Freund – die formale Entscheidung darüber muss allerdings der Bayern-Vorstand treffen.







































