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Philipp Overhoff·23. April 2026
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Philipp Overhoff·23. April 2026
Man mag es kaum glauben. Aber, dass es der FC Bayern letztmals in ein DFB-Pokalfinale schaffte, ist schon eine ganze Weile her.
Mit dem gestrigen 2:0-Sieg über Bayer Leverkusen beendeten die Münchener ihre Durststrecke und zogen erstmals seit satten sechs Jahren in das Endspiel von Berlin ein. Für große Teile der Mannschaft ist diese Erfahrung also absolutes Neuland.
Denn als der deutsche Rekordmeister zuletzt im Olympiastadion um den zweitgrößten Titel des deutschen Vereinsfußballs kämpfte, gehörten aus dem aktuellen Kader nur Manuel Neuer, Sven Ulreich, Alphonso Davies, Joshua Kimmich, Leon Goretzka, Serge Gnabry und Jamal Musiala zum Aufgebot. Goretzka war noch deutlich muskelbepackter.
📸 Alexander Hassenstein - 2020 Getty Images
Ganz konkret sprechen wir vom 4. Juli 2020. Dass dieses Finale so ungewöhnlich spät im Jahr stattfand, lag an der COVID-19-Pandemie. Mit rund sechswöchiger Verspätung wurde die Partie vor einer Geisterkulisse ausgetragen.
Doch auch außerhalb des Olympiastadions war die Welt eine völlig andere. Angela Merkel war Bundeskanzlerin. Die Entwicklung eines Corona-Impfstoffes steckte noch in den Kinderschuhen. Der Song "Bläulich" von Apache 207 rangierte auf Platz eins der deutschen Single Charts.
Ein Blick auf den grünen Rasen lohnt sich ebenso: Der FCB wurde von Triple-Trainer Hansi Flick gecoacht. Die Fußballschuhe schnürten unter anderem Benjamin Pavard, David Alaba, Thiago Alcantara und Robert Lewandowski. Auch Ivan Perišić und Philippe Coutinho kickten für den FCB.
📸 Alexander Hassenstein - 2020 Getty Images
Für Gegner Bayer Leverkusen liefen derweil Hochkaräter wie Kai Havertz, Kevin Volland oder der junge Florian Wirtz auf. Auch die beiden Bender-Zwillinge waren noch aktiv. Doch es half alles nicht. Gegen überragend aufgelegte Münchener zog die Werkself mit 2:4 den Kürzeren.
Sechs Jahre später befinden sich die Schützlinge von Trainer Vincent Kompany in einer ähnlich überragenden Form. Harry Kane und Co. brennen darauf, den Triumph von 2020 in wenigen Wochen zu wiederholen. Dann geht es entweder gegen den SC Freiburg oder den VfB Stuttgart.
📸 Alexander Hassenstein - 2020 Getty Images









































