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·25. September 2026
Bayerns Tom Bischof zwischen U21 und A-Nationalmannschaft: „Beide Rollen tun mir sehr gut“

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·25. September 2026

Tom Bischof (Bayern München) übernimmt in diesen DFB-Tagen zwei grundverschiedene Aufgaben. Erst führt der Bayern-Profi die U21 als Kapitän in Lettland an, anschließend will er sich im Kreis der A-Nationalmannschaft unter Jürgen Klopp beweisen.
Mittelfeldspieler Tom Bischof am Ball im Trikot des FC Bayern München. Das Testspiel beim Drittligisten SV Wehen Wiesbaden fand am 25. Juli 2026 in der BRITA-Arena statt. Christian Kaspar-Bartke / Getty Images
Für Bischof beginnt der abschließende U21-Dreierpack der EM-Qualifikation am Samstag um 18.00 Uhr mit der Partie in Riga. Sat.1 und Joyn übertragen das Duell mit Lettland. Der 21-Jährige will dabei vor allem seiner Führungsrolle gerecht werden.
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Die Entscheidung, zunächst bei der U21 anzutreten, sei für den Mittelfeldspieler des FC Bayern keine schwierige gewesen. „Da hatte ich einfach Bock drauf, weil’s mir wichtig ist dabei zu sein, die Truppe weiter anzuführen und einfach ein geiles Spiel hinzulegen“, erklärte Bischof vor der Pflichtaufgabe der DFB-Auswahl.
U21-Nationaltrainer Antonio Di Salvo setzt auf seinen Kapitän und dessen Einfluss innerhalb der Mannschaft. „Er war sofort Feuer und Flamme. Auch der FC Bayern unterstützt das“, sagte der 47-Jährige über die besondere Konstellation. Bischof sei für das Team „sehr wichtig“ und habe schon in der Vergangenheit stets gerne für die U21 gespielt.
Di Salvo betonte zudem, dass sich der Bayern-Spieler seiner Verantwortung bewusst sei: „Er ist sich dieser Rolle als Kapitän bewusst, möchte vorangehen. Wenn er uns helfen kann, dann ist das gut so.“
Nach dem Auftritt in Lettland reist Bischof zum zweiten Kader der A-Nationalmannschaft weiter. Dort ist seine Ausgangslage eine andere als bei der U21: Statt als klarer Führungsspieler aufzutreten, muss er sich unter Bundestrainer Jürgen Klopp als Herausforderer präsentieren.
Gerade dieser Wechsel reizt den Münchner. „Beide Rollen tun mir einfach mal sehr, sehr gut – weil hier kann ich brutale Verantwortung übernehmen, das muss ich aber oben auch. Ich bin da kein anderer Mensch, benehme mich genau gleich wie hier“, sagte Bischof.
Jürgen Klopp gestikuliert bei der Pressekonferenz zur Nominierung seines ersten DFB-Kaders am 17. September 2026 in Frankfurt am Main. Auf dem Kopf die Kappe „Einer von 83 Millionen“, die adidas nun in den Handel bringt. (Foto: Hannes P. Albert / AFP)
Klopp hatte den 21-Jährigen bei der Bekanntgabe seines XXL-Kaders ausdrücklich gewürdigt und ihn als „ganz feinen Fußballer“ sowie „tollen Kerl“ mit „ganz viel strategischem Talent“ bezeichnet. Der Bundestrainer meldete sich nach Bischofs Angaben als Erster der beiden DFB-Coaches bei ihm. Das Gespräch sei kurz ausgefallen, habe aber Eindruck hinterlassen.
„Er ist ein sehr mitreißender Mensch, die Gespräche mit ihm machen einfach auch Spaß“, schwärmte Bischof über Klopp. „Ich freue mich natürlich über das Kompliment und genau das will ich ihm dann einfach beweisen und eine geile Woche hinlegen.“







































