Barçawelt
·24. Februar 2026
Bei Ballon-d’Or-Gala links liegen gelassen: Laporta offenbart Bruch mit Messi

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·24. Februar 2026

Joan Laporta hat Catalunya Radio offen über das zerrissene Verhältnis zu Lionel Messi gesprochen. Der Topfavorit für die Präsidentschaftswahl des FC Barcelona machte deutlich, dass die Trennung von Messi 2021 nicht nur sportlich schmerzhaft gewesen sei.
Entscheidend für die Entfremdung sei der Moment nach der Vertrags-Misere gewesen: Barcelona habe ein Angebot abgelehnt, das den Klub langfristig geschwächt hätte, weshalb Messi letztlich nicht gehalten werden konnte. Diese Entscheidung – so Laporta – habe ihn „als Präsident am meisten traurig gemacht“.
Auch auf persönlicher Ebene scheint das Tischtuch zerschnitten zu sein. Laporta bestätigte, dass das Verhältnis heute „nicht mehr das ist, was es einmal war“. Besonders ein Ereignis habe dies verdeutlicht: Bei der Ballon-d’Or-Zeremonie 2023 habe er Messi begrüßen wollen, doch der Argentinier habe den Kontakt abgelehnt. Dieser Moment, so Laporta, habe die beschädigte Beziehung offenbart und sei ein Wendepunkt gewesen.
Trotz allem betont der 63-Jährige den hohen Respekt vor Messi und dessen Verdiensten für den Klub und kündigte an, dass Barcelona dem achtfachen Weltfußballer einen würdigen, öffentlichen Tribut bereiten will, sobald das Camp Nou fertig umgebaut ist. Laporta spricht sogar von einer geplanten Statue und einer Zeremonie, die Messis überragende Bedeutung für die Vereinsgeschichte symbolisieren soll.
2009 stellte Laporta bereits eine Statue vom legendären Torjäger László Kubala vor das Camp Nou – 2019 folgte eine Statue von der Blaugrana-Ikone Johan Cruyff. Vielleicht behält Laporta das Schema bei und präsentiert 2029 eine Statue von Messi – womöglich sogar im selben Jahr, in dem das Champions-League-Finale im Camp Nou ausgetragen wird.









































