liga3-online.de
·29. April 2026
Bei Spiel in Aachen: Hansa-Ordner sichern Sanitäranlagen ab

In partnership with
Yahoo sportsliga3-online.de
·29. April 2026

Nachdem Fans von Hansa Rostock beim letzten Auswärtsspiel in Aachen im März 2025 unzählige Sitzschalen sowie die Sanitäranlagen demoliert und dabei einen Schaden von 50.000 Euro verursacht hatten, sollen beim Spiel am kommenden Samstag nun Ordner die Sanitäranlagen sichern.
679 zerstörte Sitzschalen, heruntergerissene Deckenverkleidungen in den Sanitäranlagen, zerstörte Lampen und überall riesige Schmierereien: Beim letzten Aufeinandertreffen von Alemannia Aachen und Hansa Rostock am Tivoli im März 2025 bot sich den Verantwortlichen der Schwarz-Gelben nach der Partie ein Bild der Verwüstung. Damit es beim Wiedersehen am Samstag nicht erneut zu Schäden dieser Größenordnung kommt, "werden erstmals szenekundige Ordner der gegnerischen Mannschaft die Sanitäranlagen sichern", kündigt Alemannia-Geschäftsführer Dirk Kall in der "Aachener Zeitung" an.
Schon vor dem vergangenen Heimspiel gegen den MSV Duisburg waren die Toilettendecken mit Metallgittern abgehängt worden, um ein Herunterschlagen zu verhindern. Während die Decken beim Spiel gegen Duisburg unbeschädigt blieben, wurden jedoch einige Toilettensitze herausgerissen. Zudem sind rund 300 Sitzschalen demoliert worden. Bis Samstag sollen diese ersetzt sein.
Auf den Kosten für die Reparatur bleibt die Alemannia allerdings sitzen. "Mit vielen Vereinen kann man eine Linie finden, sich gemeinsam mit den Pyrostrafen zu beschäftigen, die das Fanverhalten jedoch nicht verändert haben. Aber wenn es um die Begleichung von Schäden durch Vandalismus geht, die auch durch das großflächige Bekleben durch Abzeichen entstehen, gibt es wenig Konsens", sagt Kall und hofft, dass der DFB eine vermittelnde Rolle einnimmt.
Bei der nächsten Managertagung soll die Thematik nochmal auf den Tisch kommen. Aachens Geschäftsführer sieht aber in erster Linie nicht den DFB, sondern die Vereine selbst in der Pflicht, "diese Art Probleme zu lösen". Ob sich die Klubs jedoch auf eine gemeinsame Linie einigen können, bleibt fraglich.









































