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·5. September 2026
Bericht: Arsenal erwägt 68-Mio.-Pfund-Angebot für La-Liga-Stürmer

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Arsenal soll vor dem Transferfenster im Januar einen Vorstoß für Barcelonas Flügelspieler Raphinha prüfen. Fichajes berichtet, dass der Klub aus Nordlondon ein Angebot in Höhe von rund 80 Mio. Euro für den brasilianischen Nationalspieler in Erwägung zieht.
Der 29-Jährige hat sich zu einer ernsthaften Option entwickelt, nachdem Arsenal den Sommer beendet hat, ohne einen weiteren etablierten Offensivspieler zu verpflichten. Diese Situation ist nach den Abgängen von Gabriel Jesus und Gabriel Martinelli noch dringlicher geworden, zwei Wechseln, die Mikel Artetas offensive Kadertiefe vor der Saison 2026/27 spürbar verändert haben.

Foto IMAGO
Arsenal suchte zuvor bereits nach offensiven Lösungen auf dem Markt, darunter auch mit Interesse an Julian Alvarez, doch der Angreifer blieb bei Atletico Madrid. Letztlich kam mit Christos Tzolis nur eine größere Verstärkung für die Offensive, sodass das Gefühl blieb, dass auf den Außen und über die gesamte Angriffsreihe hinweg mehr nötig gewesen wäre.
Dieser Hintergrund erklärt, warum Raphinha nun fest auf der Agenda steht. Er bringt nachgewiesene Premier-League-Erfahrung, Leistung auf Spitzenniveau und die Flexibilität mit, mehrere Offensivrollen auszufüllen. Diese Eigenschaften sind für einen Klub, der an anderer Stelle stark investiert hat und nun möglicherweise das Gefühl hat, für einen Titelkampf noch einen weiteren offensiven Impuls zu brauchen, klar attraktiv.
Es gibt jedoch eine offensichtliche Schwierigkeit. Barcelona befindet sich vertraglich in einer starken Position. Raphinha ist bis zum 30. Juni 2028 gebunden und seine Ausstiegsklausel liegt bei 1 Mrd. Euro, was bedeutet, dass jede Verhandlung im Januar vollständig von der Bereitschaft des katalanischen Klubs abhängt, überhaupt Gespräche zu führen.
Aus Sicht von Barcelona gibt es wenig unmittelbaren Anreiz, Angebote anzuhören. Raphinha verlängerte seinen Vertrag im Mai 2025, nachdem er in der Vorsaison herausragende Zahlen geliefert hatte: 34 Tore und 25 Vorlagen in 56 Einsätzen. Allein dieses Leistungsniveau würde ihn nur schwer ersetzbar machen.
Sein Start in die laufende Spielzeit hat seinen Wert nur noch weiter unterstrichen. In den ersten LaLiga-Runden hat er bereits fünf Tore in drei Spielen erzielt, darunter einen Doppelpack beim 5:2-Sieg Barcelonas gegen Rayo Vallecano. Seit seiner Ankunft 2022 kommt er klubübergreifend auf 77 Tore in 192 Spielen, eine Bilanz, die sowohl Konstanz als auch Belastbarkeit unterstreicht.

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Die Ankunft von Gabriel Jesus bei Barcelona scheint dieses Bild nicht zu verändern. Jesus wurde verpflichtet, um die Angriffsreihe zu verstärken, während Raphinha eine zentrale Offensivfigur bleibt, die von Hansi Flick in unterschiedlichen Rollen eingesetzt werden kann. Intern erhöht diese Vielseitigkeit seine Bedeutung zusätzlich.
Für Arsenal ist der nächste Schritt, ob aus dem losen Interesse ein formeller Vorstoß wird, sobald das Fenster öffnet. Ein Angebot über 80 Mio. Euro wäre ein erhebliches Bekenntnis, könnte aber dennoch nicht ausreichen, falls Barcelona entscheidet, dass Raphinha während der Saison unverkäuflich ist.
Stand jetzt wirkt dies eher wie eine Situation, die man beobachten sollte, als wie eine, die kurz vor der Lösung steht. Arsenals Bedarf ist nachvollziehbar, das Spielerprofil passt, und die diskutierten Summen zeigen klare Absicht. Ob daraus tatsächlich ein Deal wird, könnte weniger von Arsenals Bewunderung abhängen als vielmehr davon, ob Barcelona an einen Punkt kommt, an dem man bereit ist zuzuhören.
Aus der Perspektive eines nicht ganz überzeugten Arsenal-Anhängers wirft dieser Bericht ebenso viele Fragen auf, wie er beantwortet. Raphinha ist ganz klar ein Topspieler, und niemand würde seine Qualität, seinen Ertrag oder seine Erfahrung infrage stellen. Wenn Arsenal ihn verpflichtet, würde er den Kader verbessern. Dieser Teil ist einfach.
Die Zweifel betreffen den Preis, den Zeitpunkt und die übergeordnete Logik. Im Januar 80 Mio. Euro für einen 29 Jahre alten Flügelspieler auszugeben, der langfristig an Barcelona gebunden ist, fühlt sich nach der Art von Transfer an, die ein Klub tätigt, wenn ihm die saubereren Optionen ausgegangen sind. Arsenal hat in den letzten Transferfenstern bereits viel Geld investiert, daher dürfen sich die Anhänger zu Recht fragen, warum der Kader trotz all dieser Investitionen in der Offensive immer noch zu dünn wirkt.
Hinzu kommt die Frage nach der Priorität. Wenn es dem Klub im Sommer nicht gelungen ist, einen weiteren Angreifer zu holen, warum ist es überhaupt so weit gekommen? Bis Januar zu warten bedeutet in der Regel, mehr zu zahlen, aus einer schwächeren Position heraus zu verhandeln und zu versuchen, einem Klub einen Schlüsselspieler abzuwerben, der keinen offensichtlichen Grund zum Verkauf hat.
Raphinha würde die Fans natürlich begeistern, aber das wirkt komplizierter als ein simples Statement-Signing. Für viele Arsenal-Anhänger wird die Sorge sein, ob dies ein gut geplanter Transfer ist oder ein reaktiver. Falls Letzteres zutrifft, wird die Skepsis bleiben, bis es Hinweise auf eine klarere Strategie gibt.
Quelle: Fichajes
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.
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