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·15. September 2026

Bericht: Klopp setzt im DFB-Team auf Eintracht-Sturmduo

Artikelbild:Bericht: Klopp setzt im DFB-Team auf Eintracht-Sturmduo

Vor 1,5 Jahren wechselte Younes Ebnoutalib noch für schlappe 50.000 Euro Ablöse vom damaligen Regionalligisten FC Gießen in die 2. Liga zur SV Elversberg. Der Traum vom Fußballprofi schien für den Angreifer zuvor in Italien bei AC Perugia sogar schon geplatzt zu sein. Vor seiner Deutschland-Rückkehr stand Ebnoutalib ein halbes Jahr ohne Verein da.

Der rasante Aufstieg des 23-Jährigen startete dann im Saarland. In Elversberg ging sein Stern kometenhaft auf. Nach einem Jahr bei der SVE ging es für ihn im vergangenen Winter für acht Millionen Euro zur Frankfurter Eintracht. Überzeugen kann der Deutsch-Marokkaner auch im Oberhaus.Zwar reichte es wegen einer Knieverletzung bislang erst zu neun Pflichtspielen für die SGE. Dabei schoss Ebnoutalib aber starke fünf Tore und bereitete zwei Treffer direkt vor. In die neue Saison startete der Angreifer mit einem Tor und einer Vorlage im Pokal und ließ zum Bundesliga-Start einen Dreierpack gegen Union Berlin folgen. Ein Assist gelang ihm zudem beim 1:4 in Augsburg.


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Klopp-Ticket trotz Jokerrolle bei der Eintracht

Wegen der Frankfurter Systemumstellung hat Ebnoutalib seinen Startelfplatz zwar zunächst verloren, bleibt für die Eintracht aber eine wichtige Offensiv-Option. Und soll diese offenbar künftig auch für das DFB-Team darstellen.Laut Sky wird der neue Bundestrainer Jürgen Klopp den 1,91 Meter großen Angreifer am Donnerstag in sein erstes DFB-Aufgebot berufen. Auch Bild berichtet davon. Ebnoutalib könnte zwar auch für Marokko spielen, soll zuletzt aber stark zu einer möglichen Karriere in der deutschen Nationalmannschaft tendiert haben. Setzt Klopp Ebnoutalib in den kommenden Nations-League-Partien ein, wäre dieser Weg besiegelt.Wie Sky weiter berichtet, habe es zu Beginn der Woche ein Telefonat zwischen Bundestrainer und Eintracht-Stürmer gegeben. Klopp sei auch schon persönlich in Frankfurt gewesen und habe sich dabei "länger" mit Ebnoutalib unterhalten. Am Angreifer schätze er vor allem seine "unbekümmerte Art".

Auch Burkardt nominiert – Klopp sorgt wohl für weitere Überraschungen

Wieder im DFB-Kreis dabei ist derweil auch SGE-Sturmpartner Jonathan Burkardt. Der fünffache Nationalspieler hatte den Sprung in den WM-Kader unter Julian Nagelsmann noch verpasst. Auch der 26-Jährige präsentiert sich zum Start in die neue Saison in starker Form.

Nach übereinstimmenden Berichten will Klopp bei seiner ersten Nominierung wohl deutlich mehr Spieler einladen als üblich, um sich einen größeren Überblick verschaffen zu können. Von bis zu 40 Nominierten ist die Rede.Überraschungen wie Ebnoutalib dürfte es im Aufgebot also noch weitere geben. Der kicker hatte bereits berichtet, dass Said El Mala sicher mit dabei ist – wobei die Nominierung des Köln-Stars keine Überraschung mehr ist. Und auch die von Brentford-Stürmer Kevin Schade nicht mehr. Der Ex-Freiburger hat schon fünf Länderspiele absolviert. Mit drei Toren an den ersten vier Premier-League-Spieltagen ist der Flügelstürmer sehr gut in die neue Runde gekommen.

Eine richtig große Überraschung wäre derweil die Nominierung von Felix Keidel. Der 23-Jährige von der SV Elversberg ist gelernter Rechtsverteidiger, überzeugte aber in seinen ersten Bundesliga-Spielen bei der SVE im defensiven Mittelfeld. Beim DFB-Team wäre Keidel wohl auf der deutschen Problem-Position hinten rechts eingeplant.Ebenso wie der Freiburger Philipp Treu, der sich ebenfalls gute Chancen auf eine Nominierung ausrechnen darf. Treu hatte kürzlich bestätigt, mit Klopp im Austausch gewesen zu sein.

Deutschland geht in der Nations-League-Saison 26/27 in Liga A in Gruppe B an den Start. Gegner sind die Niederlande, Griechenland und Serbien.

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