Anfield Index
·28. August 2026
Bericht: Liverpool jagt den 80-Mio.-Pfund-Stürmer weiter

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·28. August 2026

Liverpools Suche nach einem Rechtsaußen hat eine weitere Wendung genommen: Yankuba Minteh ist mit Nachdruck wieder ins Gespräch gekommen, während sich das Sommer-Transferfenster seiner Schlussphase nähert. Den jüngsten Hinweis darauf lieferte Foday Manneh, der berichtete, dass Liverpools Interesse am Flügelspieler von Brighton nicht erloschen ist und dass es in den vergangenen 24 Stunden erneut interne Gespräche gegeben hat.
Die entscheidende Aussage bleibt unverändert und ist von Bedeutung: „Liverpools Bemühungen um Yankuba Minteh sind nicht vollständig vom Tisch.“ Das deutet auf eine Situation hin, in der Liverpool den Markt weiter geprüft hat, nur um festzustellen, dass sich bevorzugte Alternativen nur schwer umsetzen lassen. Unter solchen Umständen können Spieler, die leicht aus der ersten Reihe gerückt waren, schnell wieder in den Vordergrund treten.
Das ist logisch. Minteh wird geschätzt, er passt in das Profil, das Liverpool für einen Flügelstürmer sucht, und vor allem scheint er unter den richtigen Bedingungen erreichbar zu sein. Die Komplikation ist Brightons Preisvorstellung. Stand jetzt wirkt ein möglicher Wechsel stark davon abhängig, ob diese Forderung vor dem zunehmenden Druck des Deadline Day noch sinkt.
Diese Dynamik ist wichtig, weil Liverpool nicht nur an einem einzigen Namen arbeitet. Auch Ismaila Sarr wurde als mögliche Lösung gesehen, doch die Haltung von Crystal Palace scheint nach einem weiteren bedeutenden Abgang in diesem Sommer klar zu sein. Das macht Verhandlungen schwierig, insbesondere wenn ein verkaufender Klub in einem überfüllten und teuren Markt zunächst selbst Ersatz finden muss.
Aus Liverpools Sicht fühlt sich das inzwischen wie ein vertrauter Engpass in der späten Phase des Transferfensters an. Eine Shortlist mag mehrere Namen enthalten, doch wenn sich die Berichterstattung immer wieder um Minteh, Sarr und Ibrahim Mbaye dreht, zeigt das meist, wo die konkreten Gespräche und echten Möglichkeiten liegen. Das bedeutet nicht, dass dem Klub die Alternativpläne fehlen, aber es deutet darauf hin, dass die praktikablen Optionen weniger werden.
Finanziell wirkt keine der Optionen unkompliziert. Mbaye soll für rund 60 Mio. Pfund verfügbar sein, Minteh für etwa 80 Mio. Pfund, während für Sarr vermutlich mehr als 60 Mio. Pfund nötig wären, um Palace ins Wanken zu bringen. In diesem Zusammenhang steht Liverpool vor einer Entscheidung, mit der viele Spitzenklubs kurz vor einer Deadline irgendwann konfrontiert werden: Hält man an der eigenen Preisvorstellung fest oder zahlt man einen Aufpreis, um einen offensichtlichen Bedarf im Kader zu decken?

Foto: IMAGO
Es gibt weiterhin Spielraum für Bewegung. Brighton könnte seine Position noch anpassen, Palace könnte noch einen Ersatz finden, und Liverpool könnte anderswo noch entschlossener vorgehen. Im Moment wirkt Mintehs Rückkehr ins Bild jedoch weniger wie wieder aufgewärmte Spekulation und mehr wie die Folge eines Marktes, der zunehmend restriktiv geworden ist.
Wenn Liverpool vor dem 1. September Sicherheit will, könnte der Klub bald akzeptieren müssen, dass der auf dem Papier sauberste Deal in der Praxis selten der günstigste ist. Minteh ist weiterhin im Rennen, und bei knapp werdender Zeit allein deshalb eine Entwicklung, die man genau beobachten sollte.
Aus Sicht eines Liverpool-Anhängers wirkt dieser Bericht gerade deshalb glaubwürdig, weil er nach einem Klub klingt, dem die einfachen Lösungen ausgehen. Genau das ist der Teil, der mir am meisten Sorgen macht. Wenn Minteh wieder in den Überlegungen auftaucht, weil sich andere Deals als schwierig erweisen, dann wird Liverpool bereits vom Markt getrieben, statt ihn zu kontrollieren.
Minteh ist ohne Frage talentiert, und an seinem Tempo, seiner Direktheit und seinem Potenzial gibt es viel zu mögen, aber 80 Mio. Pfund sind eine enorme Summe, wenn das tatsächlich die Größenordnung ist, über die gesprochen wird. Auch Sarr würde viel Geld kosten, und Mbaye bringt bei rund 60 Mio. Pfund sein eigenes Risiko mit. Nichts davon fühlt sich so spät im Transferfenster wirklich gut an.
Das größere Thema ist die Kaderplanung. Liverpool braucht schon seit einiger Zeit Klarheit auf der Position des Rechtsaußen, und wenn man das dem Deadline-Druck überlässt, entsteht immer die Gefahr, deutlich zu viel zu bezahlen. Die Fans können akzeptieren, dass man für das richtige Profil manchmal tief in die Tasche greifen muss, aber deutlich schwerer ist es zu akzeptieren, wenn die Ablöse nur deshalb steigt, weil der Klub in die Ecke gedrängt wurde.
In dieser Phase werden die meisten Fans wohl dasselbe sagen: Trefft eine klare Entscheidung und holt den richtigen Spieler. Wenn das Trainerteam wirklich glaubt, dass Minteh die beste Lösung für Andoni Iraola ist, dann macht es. Was nicht passieren darf, ist, dass Liverpool durch die letzten Tage treibt, ein Transferziel nach dem anderen verpasst und das Fenster mit einer Lücke in einer wichtigen offensiven Rolle schließt.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.
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