Besiktas-Krise verschärft sich in Samsun: Trübe Aussichten trotz Last-Minute-Treffer – Ist der Pokal die letzte Rettung? | OneFootball

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·19. April 2026

Besiktas-Krise verschärft sich in Samsun: Trübe Aussichten trotz Last-Minute-Treffer – Ist der Pokal die letzte Rettung?

Artikelbild:Besiktas-Krise verschärft sich in Samsun: Trübe Aussichten trotz Last-Minute-Treffer – Ist der Pokal die letzte Rettung?

Am 30. Spieltag der Trendyol Süper Lig musste Besiktas einen weiteren herben Rückschlag hinnehmen. Bei der 1:2-Niederlage in Samsun kassierte der Istanbuler Traditionsklub bereits seine siebte Saisonniederlage. Für die Moral der in der Winterpause personell stark veränderten Mannschaft ist dies ein empfindlicher Dämpfer, da die Hoffnungen der Anhängerschaft auf eine versöhnliche Restsaison zunehmend schwinden. Während die Meisterschaft längst außer Reichweite ist, bleibt als letztes greifbares Ziel nur noch der nationale Pokalwettbewerb. Doch die gezeigte Leistung lässt Zweifel aufkommen, ob das Team in der aktuellen Verfassung dort bestehen kann.

Mangelnde Chancenverwertung in der ersten Halbzeit

Die Partie begann schwungvoll, wobei die Hausherren den ersten Akzent setzten. Bereits in der siebten Minute stieg Hyeon-gyu Oh nach einer präzisen Flanke von Amir Murillo am höchsten, verfehlte das Gehäuse jedoch knapp. Besiktas versuchte zu antworten: In der 13. Minute bediente Orkun Kökcü den heranstürmenden Cengiz Ünder im Strafraum, dessen Abschluss jedoch links am Tor vorbeistrich. Samsunspor blieb brandgefährlich, insbesondere über den agilen Olivier Ntcham, der in der 18. Minute aus der Distanz verzog und nur vier Minuten später BJK-Keeper Ersin Destanoglu zu einer Glanzparade zwang. Kurz vor dem Pausenpfiff, in der 45.+2 Minute, hatte Emmanuel Agbadou die Führung auf dem Fuß, scheiterte aber am glänzend reagierenden Samsun-Schlussmann Okan Kocuk, der den Ball im letzten Moment entschärfte.


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Foto: IHA

Doppelschlag schockt die Schwarzen Adler

Nach dem Seitenwechsel kam Samsunspor mit deutlich mehr Druck aus der Kabine. In der 50. Minute war es schließlich soweit: Nach einem Zuspiel von Ntcham am Strafraumbogen zog Carlos Holse ab und versenkte das Leder zum 1:0 in den Maschen. Besiktas wirkte geschockt, versuchte aber durch Ünder in der 53. Minute zu antworten, doch sein Schuss aus spitzem Winkel landete nur im Aus. Die Entscheidung fiel bereits in der 56. Minute, als Tanguy Coulibaly nach einer Vorlage von Emre Kilinc im Strafraum am schnellsten schaltete und auf 2:0 erhöhte. Die Hausherren spielten sich nun in einen Rausch, und Destanoglu musste in der 63. Minute erneut sein ganzes Können aufbieten, um einen Kopfball von Holse mit den Fingerspitzen über die Latte zu lenken.

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Späte Hoffnung durch Aslani-Elfmeter reicht nicht aus

In der Schlussphase warf Besiktas noch einmal alles nach vorne, agierte jedoch oft zu ideenlos gegen die kompakt stehende Defensive der Gastgeber. Erst in der Nachspielzeit keimte noch einmal kurzzeitig Hoffnung auf. In der 90.+1 Minute bekamen die Gäste nach Schuss von Vaclav Cerny und dem Handspiel von Lubo Satka einen Strafstoß zugesprochen. Kristjan Asllani übernahm die Verantwortung, behielt die Nerven und verlud Kocuk souverän zum 2:1-Anschlusstreffer. Doch für eine echte Aufholjagd war es zu spät. In den Berichten der Presse wird deutlich, dass dieser Treffer lediglich Ergebniskosmetik blieb. Samsunspor rettete den Vorsprung über die Zeit und ließ die enttäuschten „Schwarzen Adler“ ohne Punkte die Heimreise antreten. Für Besiktas gilt es nun, die Fehler schnellstmöglich aufzuarbeiten, um die Saison im Pokal noch zu retten.

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