Besorgniserregender Auftritt: Der 1. FC Köln kassiert eine verdiente Pleite gegen Heidenheim | OneFootball

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·10. Mai 2026

Besorgniserregender Auftritt: Der 1. FC Köln kassiert eine verdiente Pleite gegen Heidenheim

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Simon Bartsch

10 Mai, 2026

Der FC verabschiedet sich mit einer schwachen Leistung und einer bitteren Pleite von den eigenen Fans. Der 1. FC Köln verliert im letzten Heimspiel der Saison gegen den 1. FC Heidenheim 1:3. Zuvor sorgte eine disziplinarische Maßnahme für Aufmerksamkeit.

Noch am Freitag hatte René Wagner erklärt, die Mannschaft müsse die Spannung auch im Falle des sicheren Klassenerhalts aufrecht erhalten. Das ist dem Team gegen Schlusslicht Heidenheim nicht gelungen. Der FC kassierte eine völlig verdiente Pleite gegen Heidenheim und macht damit den Kampf um den Relegationsplatz unfreiwillig spannend. Dabei boten die Kölner gerade in der Defensive eine erstaunlich schwache Leistung.

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Marius Bülter vom 1. FC Köln gegen den 1. FC Heidenheim

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Wirklich viel hätte die Stimmung am Sonntagnachmittag im Kölner Stadion nicht trüben können. Spätestens nach der 0:1-Niederlage des VfL Wolfsburg war das Thema Abstiegskampf für die Geißböcke dann auch ganz sicher keins mehr, Florian Kainz und Dominique Heintz schafften es noch einmal in den Kölner Kader, eine beeindruckende Choreo und das Wetter spielte ebenfalls mit. Und doch gab es schon vor der Begegnung Unstimmigkeiten. Jahmai Simpson-Pusey war laut Verein zu spät zum Anschwitzen gekommen. René Wagner fackelte nicht lange, strich den Engländer aus dem Kader und stellte seine Mannschaft um. Für den Innenverteidiger startete Joel Schmied positionsgetreu. Zudem startete Isak Johannesson für den gelbgesperrten Eric Martel und Linton Maina spielte von Beginn an für Luca Waldschmidt. Und der FC übernahm von Beginn die Initiative, ohne allerdings für Gefahr zu sorgen.

Bülter kontert Schöppner-Führung

Das übernahm die Kölner Hintermannschaft in der eigenen Hälfte. Cenk Özkacar spielte einen abenteuerlichen Fehlpass ins Zentrum zu Arijon Ibrahimovic, der überlief viel zu leicht Isak Johannesson, flankte ins Zentrum und Jan Schöppner traf zur Gäste-Führung. Doch die Reaktion folgte im direkten Gegenzug. Tom Krauß spielte die Kugel auf der rechten Seite auf Bülter, der suchte den Weg in die Box und zog aus spitzem Winkel ab, Frank Feller konnte nicht mehr parieren: 1:1 (8., 10.). Und in dem Tempo ging es weiter. Unter anderem verfehlte Budu Zivzivadze das Tor nur knapp (16.), der sich erneut zu leicht gegen Özkacar durchsetzte. Auf der anderen Seite kratzte Omar Traore den Ball von der Linie, nachdem Jakub Kaminski Shootingstar Said El Mala bedient hatte (22.). Schmied scheiterte kurz darauf mit einem Kopfball nach einem Freistoß und der anschließende Schlenzer-Versuch von Marius Bülter wurde geblockt (26.).

Doch wieder fiel die Führung für den Gast. Eren Dinkci ließ gefühlt die gesamte Kölner Hintermannschaft stehen. Erst Johannesson klärte den Ball Richtung Außenlinie, dort lauerte Ibrahimovic, der sich ebenfalls aus spitzem Winkel versuchte. Schließlich war es Kristoffer Lund, der die Kugel über die eigene Linie drückte (28.). Wieder hätten die Kölner antworten können. Eine Flanke von der rechten Seite köpfte Özkacar Stürmer Marius Bülter vor der Stirn weg und verfehlte knapp (29.). Einen Abschluss von El Mala aus kurzer Distanz blockte Kaminski unfreiwillig (38.). Vor dem Seitenwechsel hätte Pieringer sogar noch erhöhen können, doch Marvin Schwäbe tauchte ganz stark ab (43.). Es ging mit dem Rückstand in die Pause. Und aus der kam der FC mit Schwung wieder raus.

20 Minuten für Florian Kainz

Die Kölner waren zwar am Drücker, doch der Druck erzeugte so gut wie keine Gefahr. Und wieder konterten die Gäste. Unter anderem unterband Maina mit einer starken Grätsche einen gefährlichen Angriff der Heidenheimer. Es blieb eine zerfahrene Begegnung. Wagner versuchte mit Luca Waldschmidt mehr Ordnung in die Offensive zu bekommen, dabei blieb die Defensive das Hauptproblem. So stand erneut Schöppner komplett blank bei einer Hereingabe von Zivzivadze, doch der Abwehrspieler verzog deutlich (60.). Einen Schlenzer von Ibrahimovic fischte Schwäbe aus dem langen Eck (63.). Symptomatisch für den Spielverlauf: Als sich nach 67 Minuten dann mal die gefühlt perfekte Schussmöglichkeit für Luca Waldschmidt ergab, rutschte dieser einfach weg, der Ball rollte in die Box. Anschließend setzte der Offensivspieler einen weiteren Versuch abgefälscht auf die Latte (69.).

Eine gute Minute später erhoben sich dann die 50.000 Fans – 50.000 inklusive der Heidenheimer Anhänger für Florian Kainz. Der Offensivspieler wurde unter Sprechchören eingewechselt und erlebte nur wenige Sekunden später das 1:3. Dieses Mal leitete Schöppner seinen zweiten Treffer selbst mit einem Pass auf Dinkçi ein, der den aufgerückten Defensivspieler wieder fand: 1:3 (72.). Dem FC fiel auch weiterhin nicht mehr viel ein. Der nächste Höhepunkt war wohl die späte Einwechslung von Dominique Heintz in der Schlussminute. Köln verliert vollkommen verdient eine wilde Begegnung und sorgt für einen unrühmlichen Abschied aus Köln, der immerhin von den FC-Fans mit den Sprechchören „Nie mehr 2. Liga“ begleitet wurde. Mit der herben Enttäuschung im Rücken geht es nun in der kommenden Woche zum FC Bayern München.

1. FC Köln: Schwäbe – Lund (89. Niang), Özkacar (89. Heintz), Schmied (70. Castro-Montes), Sebulonsen – Krauß (59. Waldschmidt) , Johannesson – Bülter, Kaminski, Maina (70. Kainz) – El Mala; Tore: 0:1, 1:3 Schöppner (8., 72.), 1:1 Bülter (10.), 1:2 Ibrahimovic (28.)

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