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·10. Februar 2026

Besser als Steffen? Werder-Star schwärmt von Daniel Thioune

Artikelbild:Besser als Steffen? Werder-Star schwärmt von Daniel Thioune

Es war ein unglückliches Debüt für Daniel Thioune als Trainer von Werder Bremen. 0:1 verloren die Bremer beim SC Freiburg, trotz 40-minütiger Überzahl. Wieder einmal trafen die Grün-Weißen das Tor nicht oder scheiterten am gut aufgelegten Noah Atubolu.

Die Quittung: Werder rutschte durch den Sieg von Mainz 05 gegen den FC Augsburg auf den Relegationsplatz ab. Die Lage ist also so bedrohlich wie lange nicht. Dennoch sind die Spieler selbst vom Trainerwechsel überzeugt.


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Endlich wiedervereint

Zu ihnen gehört auch Felix Agu. Der 26-Jährige feierte gegen Freiburg sein Comeback nach knapp viermonatiger Verletzungspause. "Die letzten Monate waren wirklich hart. Jetzt zurück zu sein, gibt mir ein sehr gutes Gefühl", erklärte er nach dem Spiel.

Sein neuer Trainer bekam dabei trotz des verpatzten Debüts ein Extra-Lob: "Er kann die Mannschaft gut bestärken, hat eine klare Ansprache. Wir haben nach dem Trainerwechsel viel Gas gegeben. Im Spiel hat man dann aber gesehen, wie lange die Leidenszeit der Mannschaft ist."

Für Agu ist Thioune dabei kein Unbekannter: Unter dem 51-Jährigen feierte der Deutsch-Nigerianer beim VfL Osnabrück einst seinen Durchbruch. "Wir haben eine sehr gute Verbindung. Er hat mich gemeinsam mit Merlin Polzin (damaliger Co-Trainer von Thioune, Anm. d. Red.) zu dem Spieler gemacht, der ich heute bin", erklärt der 26-Jährige.

Kampfansage an Bayern München

Gleichzeitig ging aber auch die Entlassung von Horst Steffen nicht spurlos an ihm vorbei, wie er erzählt: "Horst ist auch ein sehr, sehr netter Mensch und guter Trainer. Aber so ist das Fußballgeschäft. Wenn es nicht läuft, trifft es in der Regel zuerst den Trainer. Das ist kein gutes Gefühl, weil man nie gerne sieht, wenn jemand seinen Job verliert."

Dennoch richtet sich der Blick von Agu und Werder jetzt nach vorne. Am Wochenende kommen die Bayern ins Weserstadion – selten waren die Rollen im Nord-Süd-Klassiker deutlicher verteilt. Dennoch schickt Agu eine Ansage an den Rekordmeister: "Wir brauchen uns vor keinem Gegner zu verstecken, haben eine gute Mannschaft. Ich habe Vertrauen in meine Mitspieler und glaube, dass wir fast jede Mannschaft in der Bundesliga schlagen können."

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