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·4. März 2026

Bessere Entwicklung für Schalke-Talente? DFL beschließt neue U21-Liga

Artikelbild:Bessere Entwicklung für Schalke-Talente? DFL beschließt neue U21-Liga

Der FC Schalke 04 unterstützt die Einführung einer neuen U21-Liga der DFL. Der zusätzliche Wettbewerb soll jungen Talenten künftig mehr Einsatzzeit auf Wettbewerbsniveau ermöglichen.

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat die Einführung einer neuen U21-Spielklasse beschlossen. Ab der Saison 2026/27 sollen Nachwuchsspieler aus der 1. und 2. Bundesliga in einem zusätzlichen Wettbewerb Spielpraxis sammeln können. Der Beschluss fiel bei der Mitgliederversammlung der 36 Profiklubs einstimmig. Eine Teilnahme bleibt allerdings freiwillig.


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Der Wettbewerb ist als Ergänzung zum bestehenden Ligensystem gedacht und richtet sich vor allem an Spieler im Übergangsbereich zwischen Nachwuchs- und Profifußball. Vereine sollen dabei keine zusätzlichen Mannschaften melden müssen. Stattdessen können Talente aus den Altersklassen U17 bis U21 eingesetzt werden, ergänzt durch bis zu vier ältere Spieler pro Partie. So sollen junge Spieler gefördert werden, während gleichzeitig Profis nach Verletzungen wieder Spielrhythmus sammeln können.

Auch der FC Schalke 04 hat dem Modell zugestimmt. Für die Königsblauen bedeutet die Einführung jedoch keinen grundlegenden Strategiewechsel. Raffael Tonello, sportlicher Leiter der Knappenschmiede und Top-Talente-Scout der Schalker, erklärte gegenüber der WAZ: „Primär geht es darum, was wir in der Talent- und Spielerentwicklung wollen.“ Schon jetzt nutze der Klub Länderspielpausen, um jungen Spielern in Testspielen Einsatzminuten zu geben. Tonello sagt deshalb: „Eigentlich ändert sich nichts, außer, dass das Ganze einen Namen hat.“

Für Schalke nur Ergänzung: Weitere Spielzeit für Talente

Gleichzeitig betont Schalke, dass der klassische Wettbewerb im Männerfußball weiterhin eine zentrale Rolle in der Ausbildung spielen soll. „Ich glaube nicht, dass es für die Entwicklung junger Spieler etwas Besseres gibt als Regionalliga oder 3. Liga“, sagt Tonello. Gerade die körperlichen Anforderungen seien für junge Profis wichtig: „Du musst gegen Spieler spielen, die größer und schwerer sind. Da kommst du nicht so leicht an den Ball.“

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Foto: IMAGO

Der neue Wettbewerb soll in zwei Phasen innerhalb einer Saison stattfinden. In jeder Halbserie sind mehrere Begegnungen geplant, ehe die besten Teams in einem Finalturnier aufeinandertreffen.

Besonders profitieren könnten Vereine, die keine U23-Mannschaft im Spielbetrieb haben, etwa Bayer Leverkusen oder der VfL Wolfsburg. Für Klubs wie Schalke, die bereits mehrere Mannschaften im Übergangsbereich stellen, dürfte der Wettbewerb vor allem eine zusätzliche Option sein, um Talenten gezielt Spielzeit zu geben.

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