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·28. September 2026
Bettentausch beim DFB: Klopps zweiter Kader im Überblick

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·28. September 2026

Nach zwei Partien unter Jürgen Klopp als Bundestrainer hat nun ein grundlegend anderer Kader das DFB-Quartier in Herzogenaurach bezogen. Eine Übersicht des zweiten Aufgebots.
Am Sonntagabend füllten die Spieler des zweiten Teils von Jürgen Klopps XXL-Aufgebot noch die Ehrenloge in der Augsburger WWK-Arena und schauten dem ersten Kader zu. Ab dem heutigen Montag sind sie dann selbst gefordert. Doch welche 25 Profis stehen Klopp diese Woche zur Verfügung? Hier ein Überblick.
Noah Atubolu (Eintracht Frankfurt), Finn Dahmen (FC Augsburg), Jonas Urbig (FC Bayern)
Eines ist sicher: Im dritten Spiel unter Klopp erhält bereits der dritte Torhüter seine Chance. Die bisher eingesetzten Marc ter Stegen (gegen die Niederlande) und Alexander Nübel (gegen Griechenland) sind nicht mehr dabei. Finn Dahmen, der nicht zum Einsatz kam, bleibt bei der Mannschaft. Gegen Serbien wird damit definitiv ein Debütant zwischen den Pfosten stehen. Weder Dahmen noch Noah Atubolu und Jonas Urbig, die neu zum Team stoßen, haben ein A-Länderspiel absolviert.
Waldemar Anton (Borussia Dortmund), Ridle Baku (RB Leipzig), Finn Jeltsch, Maximilian Mittelstädt (beide VfB Stuttgart), David Raum (RB Leipzig), Nico Schlotterbeck (Borussia Dortmund), Malick Thiaw (Newcastle United), Philipp Treu (SC Freiburg)
Nico Schlotterbeck und Philipp Treu bleiben bei der Mannschaft. Der BVB-Abwehrchef, kehrte erst vor zwei Wochen von einer langwierigen Verletzung zurück, bekam gegen Griechenland eine Pause und stand nicht im Spieltagskader.
In der Innenverteidigung stoßen Waldemar Anton, Malick Thiaw und Neuling Finn Jeltsch hinzu. Auf den Außenverteidigerpositionen erhalten zwei Spieler eine Chance, die bei der Weltmeisterschaft nicht dabei waren: Ridle Baku (hinten rechts) und Maximilian Mittelstädt (hinten links). Zudem steht WM-Fahrer David Raum im zweiten Aufgebot.
Tom Bischof (FC Bayern), Yannik Engelhardt (SC Freiburg), Vitaly Janelt (FC Brentford), Felix Keidel (SV Elversberg), Aleksandar Pavlovic (FC Bayern)
Kapitän Joshua Kimmich, Felix Nmecha und Anton Stach sind nach ihren Einsätzen gegen die Niederlande und Griechenland nicht im zweiten Kader. Yannik Engelhardt hingegen bleibt bei der Mannschaft. Zudem kann Klopp diese Woche mit den Bayern-Profis Aleksandar Pavlovic und Tom Bischof (kommt direkt von der U21) planen. Mit Elversbergs Felix Keidel und Legionär Vitaly Janelt sind zwei neue Gesichter dabei.
Mika Baur (Celtic Glasgow), Jonathan Burkardt (Eintracht Frankfurt), Bambasé Conté (TSG Hoffenheim), Said El Mala (1. FC Köln), Serge Gnabry (FC Bayern), Lennart Karl (FC Bayern), Derry Scherhant (SC Freiburg), Florian Wirtz (FC Liverpool), Nick Woltemade (Juventus Turin)
Mika Baur ist neben Felix Keidel wohl der überraschendste Neuling im zweiten Kader. Außerdem ist Derry Scherhant erstmals bei der A-Nationalmannschaft dabei. Die Youngster Said El Mala und Lennart Karl versprechen für die zweite Hälfte des Nations-League-Viererpacks viel Qualität auf den Flügeln.
Wie in den letzten Monaten in Newcastle sucht Nick Woltemade auch bei Leihstation Juventus Turin noch nach seiner Topform. Diese Woche darf er sich aber zunächst unter Klopp empfehlen. Bambasé Conté, der gegen Griechenland sein (Startelf-)Debüt gab, Serge Gnabry sowie die vorzeitig angereisten Florian Wirtz und Jonathan Burkardt waren bereits am vergangenen Montag bzw. am Wochenende bei der Mannschaft.
Nach dem Unentschieden gegen die Niederlande und der Niederlage gegen Griechenland geht es für die deutsche Mannschaft am Donnerstag weiter. In München empfängt die DFB-Elf Serbien. Am Sonntag könnte sie sich im Rückspiel in Thessaloniki gegen Griechenland revanchieren. Beide Partien werden um 20:45 Uhr angepfiffen.
Wie schon in den ersten beiden Spielen stehen Klopp mehr Spieler zur Verfügung als im Spieltagsaufgebot erlaubt sind. Diesmal muss er jedoch für jede Partie zwei Spieler streichen. Da Serge Gnabry und Nico Schlotterbeck nach Verletzungen noch behutsam aufgebaut werden, zählen sie vermutlich zu den Streichkandidaten. Bereits bei der Kaderbekanntgabe wurde bestätigt, dass beide die gesamten zwei Wochen beim DFB-Team bleiben würden. Gleiches galt für Jamal Musiala, der am Freitag aber verletzungsbedingt abreisen musste.
Nach Philipp Treu, Younes Ebnoutalib, Yannik Engelhardt, Bambasé Conté und Hennes Behrens könnten diese Woche bis zu acht weitere Spieler ihr Debüt in der A-Nationalmannschaft geben: ein bzw. zwei Torhüter, Finn Jeltsch, Vitaly Janelt, Felix Keidel, Mika Baur, Said El Mala und Derry Scherhant. Damit könnte Jürgen Klopp nach nur vier Spielen bereits 13 Debütanten eingesetzt haben.
Zum Vergleich: Unter Vorgänger Julian Nagelsmann kamen insgesamt 22 Spieler zu ihrem ersten A-Länderspiel. Von den Neulingen aus Klopps erstem Kader reist lediglich Max Rosenfelder ab, ohne eine einzige Minute gespielt zu haben. Torwart Finn Dahmen, saß beim DFB zehnmal auf der Bank, wartet weiter auf sein Debüt. Der Augsburger steht jedoch in beiden Kadern. Diese Woche könnte es also endlich so weit sein.







































