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·21. März 2026

Bildzeitung sieht diese Deutschland WM 2026 Aufstellung spielen

Artikelbild:Bildzeitung sieht diese Deutschland WM 2026 Aufstellung spielen

Die Bild hat basierend auf Julian Nagelsmanns Aussagen im Kicker Interview eine mögliche deutsche WM 2026 Startelf und den zu erwartenden Kader für die WM 2026 skizziert. Demnach sind viele Positionen bereits weitgehend vergeben, einzig die vierte Offensivposition bleibt offen. Die Kadernominierung am 19. März wird entscheidend – der März-Kader soll dem WM-Aufgebot in der Grundidee sehr ähneln. Verletzungen und Rollenfragen können aber noch Änderungen erzwingen.

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Oliver Baumann ist für die deutsche Nationalmannschaft im WM-Qualifikationsspiel gegen die Slowakei in der Red Bull Arena in Leipzig am 17. November 2025 im Einsatz. Stuart Franklin / Getty Images


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Voraussichtliche deutsche WM 2026 Aufstellung: Wer in der Startelf steht

Nagelsmann plant dem Bericht zufolge mit Oliver Baumann im Tor, sollte kein Comeback von Marc‑André ter Stegen (noch eine Mini‑Chance) gelingen. Die Viererkette würde Joshua Kimmich auf rechts, Jonathan Tah und Nico Schlotterbeck in der Innenverteidigung sowie David Raum links bilden. Im Zentrum setzt Nagelsmann auf eine Doppel‑Sechs: das junge Bayern‑Talent Aleks Pavlovic und Leon Goretzka. Goretzka bringt nach Nagelsmanns Einschätzung Dynamik und Kopfballstärke – Eigenschaften, die ihn trotz geringer Spielzeit bei Bayern vor anderen Kandidaten positionieren.

Baumann – Kimmich, Tah, Schlotterbeck, Raum – Pavlovic, Goretzka – Musiala, Wirtz, Havertz – Sané

Mittelfeld und Offensive

Im offensiven Drittel gelten Jamal Musiala und Florian Wirtz als gesetzt, auch wenn beide zuletzt Verletzungs‑ bzw. Formfragen hatten. Als zentraler Angreifer plant Nagelsmann demnach mit Kai Havertz, der trotz langer Pause als spielstarker Stürmer in die Startelf kommen soll, sobald er wieder voll fit ist. Für die klassische Sturmkante im Kader nennt Nagelsmann Kandidaten wie Niclas Füllkrug oder Philipp Kleindienst – eher als Joker für Standardsituationen und Luftzweikämpfe, nicht als erste Wahl in der Anfangsformation. Die vierte Offensivposition bleibt ein echtes Rätsel: Nick Woltemade, Serge Gnabry, Deniz Undav oder Leroy Sané stehen zur Debatte.

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Leroy Sané ist für die deutsche Nationalmannschaft im WM-Qualifikationsspiel gegen die Slowakei in der Red Bull Arena in Leipzig am 17. November 2025 im Einsatz. Thomas Eisenhuth / Getty Images for VW

Härtefälle: Diese Spieler kämpfen um einen Kaderplatz

Die Bild nennt mehrere Spieler, deren Nominierung offen bleibt, weil Nagelsmann sehr auf Rollenverständnis und Einsatzbereitschaft achtet. Antonio Rüdiger, lange Zeit Abwehrchef, ist wegen Verletzungsproblemen und geringer Spielzeit bei Real Madrid ein möglicher Problemfall – Nagelsmann betont, dass seine Rückkehr von Leistung abhängt. Außerdem stehen mehrere Stammspieler aus der Bundesliga, etwa Angelo Stiller, Maxi Mittelstädt, Chris Führich, Deniz Undav oder Jamie Leweling, vor harten internen Duellen um Platz 15–23 im Kader.

Rollen statt Namen

Nagelsmann macht deutlich, dass er nicht nur nach Klarnamen geht, sondern nach Rollen: Er will Spieler, die sich als 20‑Minuten‑Einwechsler anbieten, die ein Spiel halten oder ein Tor erzwingen können. Das betrifft auch Kandidaten wie Robin Koch, Pascal Groß oder Robert Andrich – erfahrene Leistungsträger im Klub, die aber im DFB‑Team als wichtige Joker fungieren müssten.

Überraschungskandidaten und Nachwuchs

Die Tür für junge Spieler steht offen: Bayerns 18‑jähriger Lennart Karl könnte trotz fehlender Anspruchstellung als Stammspieler nominiert werden, sofern er „jugendliche Frische“ und Mut zeigt. Said El Mala von Köln gehört ebenfalls zu den Talenten, von dem Nagelsmann jedoch mehr Spielzeit auf Klubebene erwartet, bevor er ihn als Ernstfall für die WM in Betracht zieht. Nagelsmann signalisiert damit, dass Perspektive und Entwicklungspfad neben aktueller Spielzeit eine Rolle spielen.

Verletzungen, Reha und die Bedeutung des März‑Kaders

Mehrere Kandidaten laborieren an Verletzungen: Assan Ouedraogo fällt mit einer Knieverletzung länger aus, Nadiem Amiri fehlt mit einer Fußverletzung, und Benjamin Henrichs kehrt nach einem Achillessehnenriss nur schrittweise zurück. Nagelsmann stellt klar, dass der März‑Kader vom 19. März dem geplanten WM‑Aufgebot sehr ähneln soll und dass im März bereits Rollengespräche geführt werden, damit Spieler sich mit ihrer Rolle identifizieren können. Deshalb hat die Nominierung vor den Länderspielen im März hohe Bedeutung für die endgültige WM‑Selektion.

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