Bitterer Auftakt für drei Neuzugänge: Die fünf Verlierer des HSV-Saisonstarts | OneFootball

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·3. Oktober 2026

Bitterer Auftakt für drei Neuzugänge: Die fünf Verlierer des HSV-Saisonstarts

Artikelbild:Bitterer Auftakt für drei Neuzugänge: Die fünf Verlierer des HSV-Saisonstarts

Der Hamburger SV hat einen äußerst unrunden Saisonstart hinter sich. Nach Niederlagen gegen Dortmund, Mainz und Leipzig und einem katastrophalen Torverhältnis fand sich der HSV nach dem dritten Spieltag auf dem letzten Tabellenplatz wieder. Immerhin folgte am vierten Spieltag der Befreiungsschlag mit dem Heimsieg gegen den 1. FC Köln.

Die Rothosen gehen mit einem deutlich veränderten Kader im Vergleich zur Vorsaison in die Spielzeit 2026/27. Die ersten Wochen haben aber schon deutlich gemacht, dass sowohl unter den langjährigen Profis als auch unter den neuen HSV-Akteuren einige derzeit niedrige Aktien haben. Wir werfen einen Blick auf die Verlierer des HSV-Saisonstarts.


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Kofi Amoako | Jürgen Fromme - firo sportphoto/GettyImages

Der HSV hat im Sommer Kofi Amoako von Dynamo Dresden verpflichtet. Der deutsche U21-Nationalspieler ist im defensiven Mittelfeld beheimatet, was ihn in eine schwierige Situation bringt. Hier sind Nicolai Remberg und Albert Sambi Lokonga praktisch gesetzt. Amoako hat bislang noch keine einzige Pflichtspielminute für die Rothosen absolviert. Nachdem er zunächst auf der Bank saß, war er zuletzt aufgrund einer Krankheit gar nicht erst im Kader.Amoako soll es laut Bild-Angaben aber schon in der Vorbereitung zu lässig angehen lassen und wohl nicht den nötigen Biss gezeigt haben. Co-Trainer Loïc Favé äußerte gegenüber der Bild die Ansicht, dass der Youngster einfach noch nicht weit genug ist. "Ich glaube, der Sprung von der zweiten zur ersten Liga ist groß. Das haben auch andere Spieler und auch wir letztes Jahr gemerkt."Noch ist es aber freilich zu früh, den Stab über den Youngster zu brechen.

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Bilal Nadir | Jürgen Fromme - firo sportphoto/GettyImages

Bilal Nadir kam zwar ablösefrei aus Marseille, hat jedoch einen Marktwert von acht Millionen Euro, da er in der Ligue 1 durchaus auf sich aufmerksam machen konnte. Beim HSV konnte Nadir aber noch nicht so richtig Fuß fassen. Zwar stand er gegen Mainz in der Startelf, ging jedoch mit seinen Kollegen unter und wurde nach 45 Minuten ausgewechselt. In den letzten beiden Bundesligaspielen gegen Leipzig und Köln saß der 22-Jährige jeweils 90 Minuten auf der Bank.Nadir hat das Problem, dass Lokonga und Remberg vor ihm stehen. Zwar könnte er auch offensiver eingesetzt werden, jedoch versperrt hier Fabio Vieira den Platz. Keine ganz so rosigen Aussichten also.

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Bakery Jatta | Ralf Ibing - firo sportphoto/GettyImages

Bakery Jatta war bereits in den letzten Jahren oft nur ein Notnagel, stieg jedoch in der Hierarchie zwischenzeitlich wieder auf, weil es im Kader keinen rechten Schienenspieler mehr gab. Jatta durfte gegen den BVB von Beginn ran, zeigte jedoch eine enttäuschende Leistung. Folgerichtig kam der 28-Jährige zuletzt nur noch auf Kurzeinsätze. Mit Zakaria El Ouahdi haben die Hamburger zudem einen Spieler gefunden, der deutlich stärker ist und den Platz in der Startelf auch perspektivisch sicher haben dürfte.Jatta hat zwar das Tempo, aber nicht das fußballerische Vermögen, um in der Bundesliga eine große Rolle übernehmen zu können.

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Martin Adeline | Jürgen Fromme - firo sportphoto/GettyImages

Der HSV überwies im Sommer vier Millionen Euro nach Troyes, um den äußerst beschlagenen Martin Adeline zu verpflichten. Der offensive Mittelfeldspieler hatte einen Marktwert von zehn Millionen Euro (nach dem Update vom 2. Oktober nur noch 8 Mio. Euro) und gehört damit zu einem der wertvollsten Spieler im Verein. Seine Rolle bislang fiel jedoch überschaubar aus. Zwar bekam der Youngster 67 Minuten gegen Dortmund und 45 Minuten gegen Mainz, jedoch konnte er dabei nicht auf sich aufmerksam machen. Folgerichtig kam er in den letzten beiden Matches nur noch auf eine Minute. Die Verpflichtung von Vieira war für Adeline eine ganz schlechte Nachricht, weil dieser eine ähnliche Position bekleidet und ein vergleichbarer Spielertyp ist.

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Miro Muheim | picture alliance/GettyImages

Miro Muheim war in der 2. Bundesliga ein absoluter Leistungsträger und Führungsspieler beim HSV. In der abgelaufenen Saison hat man jedoch schon festgestellt, dass der Schweizer in der Defensivbewegung Probleme hat und diese in der Bundesliga besonders schmerzen können.Die Hamburger haben auf dem Transfermarkt reagiert und mit David Möller Wolfe einen linken Schienenspieler geholt, der nicht nur als Ergänzung, sondern als Stammspieler eingeplant sein dürfte. Muheim konnte in der laufenden Saison aufgrund von Adduktorenbeschwerden noch keine Minute absolvieren, wodurch sich sein Konkurrent bereits festspielen konnte.Für den 28-Jährigen wird es enorm schwer, seinen Stammplatz zurückzugewinnen. Muheim droht definitIv eine Saison, in der er häufig auf der Bank sitzen wird.

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