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·22. Februar 2026
Blitz-Comeback gegen den BVB? So ist der Stand bei Manuel Neuer

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·22. Februar 2026

Beim FC Bayern wird hinter den Kulissen an einem kleinen Wettlauf gegen die Zeit gearbeitet. Manuel Neuer fehlt seit dem vergangenen Wochenende mit einem Faserriss in der linken Wade – doch für das anstehende Topspiel bei Borussia Dortmund scheint ein Blitz-Comeback zumindest nicht ausgeschlossen. Die Frage ist nur: Wie sinnvoll wäre ein Risiko wirklich?
Erst vor einer Woche hatte sich der Kapitän beim Auswärtsspiel in Bremen verletzt und musste zur Halbzeit ausgewechselt werden. Wie gewohnt hielt sich der Rekordmeister mit detaillierten Angaben zurück. In der offiziellen Mitteilung war lediglich von einem „vorerst“ andauernden Ausfall die Rede. Bei einem Faserriss dieser Art rechnet man gemeinhin mit einer Pause von rund drei Wochen.
Intern jedoch gab es offenbar schon früh ein Wunschdatum: der Klassiker in Dortmund. Und an dieser Zielsetzung hat sich offenbar nichts geändert.
Nach dem 3:2-Heimsieg gegen Eintracht Frankfurt äußerte sich Sportvorstand Max Eberl zur Personalie Neuer. „Manuel saß sehr freudig heute unten. Er ist sehr positiv und wir schauen von Tag zu Tag, was passiert“, erklärte der 52-Jährige. Ein Einsatz beim BVB sei weiterhin nicht ausgeschlossen.
Aus taktischer Sicht ergibt es durchaus Sinn, diese Option so lange wie möglich offenzuhalten. Der Gegner soll nicht frühzeitig wissen, mit welcher Konstellation er rechnen muss. Zudem ist unbestritten: Mit Neuer zwischen den Pfosten wirkt das Spiel der Münchner häufig ruhiger und strukturierter. Seine Präsenz, seine Kommunikation und seine Erfahrung geben der Defensive zusätzliche Stabilität.
Ein Beispiel dafür lieferte das Frankfurt-Spiel. Beim zweiten Gegentreffer verzichtete Joshua Kimmich in höchster Bedrängnis auf ein mögliches Zuspiel zu Jonas Urbig und entschied sich stattdessen für einen riskanten Ball quer durch den Strafraum. Eine Szene, die zumindest Fragen aufwarf.

Foto: IMAGO
Auf fehlendes Vertrauen in den jungen Ersatzkeeper wollte Eberl die Situation jedoch nicht reduzieren. „Lassen wir jetzt die Diskussion, oder?“, entgegnete er leicht irritiert auf die Nachfrage, ob Kimmich den Ball bei Neuer anders gespielt hätte.
Tatsächlich gibt Urbig bislang keinen Anlass zur Kritik. Wenn er Neuer vertreten musste, erledigte er seine Aufgaben solide, größere Patzer blieben aus. Der Vorsprung von acht Punkten auf den ersten Verfolger sorgt zusätzlich für Gelassenheit vor dem Duell in Dortmund.
Genau deshalb stellt sich die entscheidende Frage: Muss Neuer im Klassiker zwingend zurückkehren? Oder wäre es klüger, kein Risiko einzugehen und ihm die notwendige Zeit zur vollständigen Genesung zu geben?
Ein Blitz-Comeback ist möglich. Ob es am Ende auch notwendig ist, bleibt offen.
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