Borussia Dortmund
·29. September 2026
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·29. September 2026
Nachdem der BVB im September 2025 als erster deutscher Profifußballklub nach den Vorgaben der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) berichtete, verstetigt Borussia Dortmund mit dem zweiten Bericht auf ESRS-Basis die strategische Ambition, das professionelle und langjährige ESG-Management fortlaufend weiterzuentwickeln und sukzessive als Querschnittsaufgabe in der gesamten Organisation zu verankern.
Der BVB verschließt sich dabei nicht vor der aktuellen geopolitischen und gesellschaftlichen Realität: Die öffentliche und mediale Debatte rund um den Begriff der „Nachhaltigkeit" hat spürbar an Bedeutung verloren. Wo Berichtspflichten politisch zur Disposition stehen, Unternehmen ihre ESG-Kommunikation zurückfahren und der Begriff selbst zum Reizwort geworden ist, trifft Borussia Dortmund eine bewusste Entscheidung: weitermachen.
„Als wichtiger Röntgenblick ins eigene Unternehmen hat die Nachhaltigkeitserklärung für uns eine große Bedeutung. Es wäre in diesen Zeiten das Einfachste, den Fuß vom Gas zu nehmen. Die Debatte um Nachhaltigkeit hat an Lautstärke und Rückhalt verloren – das nehmen wir zur Kenntnis, ohne uns davon beirren zu lassen. Verantwortung ist bei Borussia Dortmund keine Kampagne, die man je nach Stimmungslage an- und abschalten kann, sondern ein essenzieller Teil unserer DNA. Wer regelmäßig Millionen Fans und 81.365 Menschen im größten Stadion Deutschlands erreicht, hat eine Vorbildfunktion, unabhängig davon, ob das Thema gerade Konjunktur hat oder nicht. Der neue Bericht stellt unsere Fortschritte und Verbesserungspotenziale sehr transparent, glaubwürdig und umfassend dar", erklärt Carsten Cramer, Vorsitzender der Geschäftsführung bei Borussia Dortmund.
Der Kern der Arbeit basiert nach wie vor auf der festen Überzeugung, dass verantwortungsvolles Handeln und unternehmerischer Erfolg keine Gegensätze sind, sondern einander bedingen. Die vorliegende Erklärung dient als erneuter Nachweis dafür, dass die strategische Vorgehensweise den BVB schrittweise ressourceneffizienter und resilienter macht.
„Wir freuen uns sehr darüber, dass wir auch im zweiten Jahr unserer ESRS-Berichterstattung nicht nur bloße Datenpunkte, sondern vor allem substanzielle und überprüfbare Fortschritte aufzeigen können. Dass wir dabei auch offenlegen, wo wir noch nicht sind, gehört für mich zwingend dazu. Denn unser übergeordnetes Ziel ist klar definiert: Auf allen Ebenen kontinuierlich besser und effizienter in unserem täglichen Handeln zu werden", erläutert Marieke Philippi, Leiterin Corporate Responsibility beim BVB.
Dabei bleibt ein zentrales Prinzip aller Aktivitäten auch der Blick von außen. Die Perspektive der Stakeholder ist und bleibt für Borussia Dortmund eine echte Erkenntnisquelle. Die soziale Verantwortungsdimension ist für den BVB dabei als Arbeitgeber, in der Unternehmenskultur und bei der Frage nach Chancengleichheit eine tragende Säule.
„Nachhaltigkeit wird in der öffentlichen Wahrnehmung oft auf Themen wie Energie und Emissionen verkürzt. Sie beginnt für uns aber vor allem bei der Verantwortung für die Menschen, die diesen Klub jeden Tag tragen. Der stetige Dialog und Umgang mit unseren Mitarbeitenden, Fans und Mitgliedern entscheidet letztlich darüber, ob wir langfristig erfolgreich sind. Unsere neue Nachhaltigkeitserklärung zeigt gebündelt und deutlich auf, dass wir unser Engagement entlang konkreter Ziele und Maßnahmen ernst nehmen und mithilfe professioneller Strukturen weiter im Unternehmen verankern werden", ergänzt BVB-Geschäftsführerin Svenja Schlenker.
Zu diesen Aktivitäten gehört vor allem auch der unermüdliche Einsatz gegen Antisemitismus, Rassismus und jegliche Art der Diskriminierung. All das bleibt unverrückbarer Bestandteil der BVB-Identität. Im Rahmen von „Borussia verbindet" geht der Klub diesen Weg seit über zehn Jahren – mit Überzeugung, Hingabe und dem selbst gestellten Anspruch, den eigenen Worten Taten folgen zu lassen.







































