Real, Barça, Liverpool – und warum der Schlotterbeck-Tweet nur die halbe Wahrheit ist | OneFootball

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·29. September 2026

Real, Barça, Liverpool – und warum der Schlotterbeck-Tweet nur die halbe Wahrheit ist

Artikelbild:Real, Barça, Liverpool – und warum der Schlotterbeck-Tweet nur die halbe Wahrheit ist

Nico Schlotterbeck spielt wieder, also wird wieder über ihn gesprochen. Transfer-Insider Ekrem Konur meldet via X, Real Madrid, der FC Barcelona und der FC Liverpool hätten den BVB-Verteidiger weiter im Blick. Das Trio ist nicht neu. Neu ist nur, dass ein wichtiges Detail dabei unter den Tisch fällt.

Schneller zurück als erwartet

Ende Juni schien die Saison für Schlotterbeck gelaufen. Im WM-Gruppenspiel gegen die Elfenbeinküste verletzte er sich am Innenband des linken Sprunggelenks, der DFB nahm ihn aus dem Turnier, Mediziner rechneten mit rund drei Monaten Pause. Stattdessen stand der 26-Jährige beim 3:0 gegen Paderborn und beim 1:0 in Stuttgart bereits wieder in Dortmunds Startelf. Für die Nations-League-Spiele gegen Serbien und in Griechenland soll er ins DFB-Aufgebot zurückkehren.


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Ein Comeback dieser Geschwindigkeit weckt Begehrlichkeiten. Oder zumindest Tweets.

Die Klausel, über die niemand mehr spricht

Im April verlängerte Schlotterbeck seinen Vertrag beim BVB bis 2031 – mit einer Ausstiegsklausel von 50 bis 60 Millionen Euro, die nur für drei Klubs galt. Real Madrid und Liverpool wurden genannt, der dritte Verein blieb offiziell ungenannt. Entscheidend aber: Die Option hatte laut Sport Bild einen Stichtag rund um das WM-Finale am 19. Juli. Wer sie ziehen wollte, musste es bis dahin tun. Niemand tat es.

Real konzentrierte sich auf Alessandro Bastoni, Liverpool hielt sich zurück, und der BVB ging laut Sport Bild „sicher“ davon aus, dass Schlotterbeck mindestens die Saison 2026/27 in Dortmund spielt. Ob die Klausel im Sommer 2027 erneut greift, ist bislang nicht öffentlich bestätigt. Solange das offen ist, verhandelt jeder Interessent nicht mit einer Klausel, sondern mit Lars Ricken.

Was der Tweet also wirklich sagt

Dass drei Topklubs einen 26-jährigen deutschen Innenverteidiger mit Vertrag bis 2031 beobachten, ist keine Nachricht – das täten sie auch ohne Konur. Die Frage ist nicht, ob Real, Barça und Liverpool hinschauen. Die Frage ist, ob einer von ihnen im nächsten Sommer bereit ist, deutlich mehr zu zahlen als die 50 bis 60 Millionen, die im Juli auf dem Tisch lagen.

Bis dahin gilt für Schlotterbeck das, was der BVB seit April sagt: Er ist Dortmunder. Die Pfiffe der eigenen Fans nach der Klausel-Enthüllung hat er hinter sich, das Sprunggelenk hält, die Nationalmannschaft ruft wieder. Wer jetzt „zurück auf dem Markt“ schreibt, verwechselt einen Tweet mit einem Angebot.

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