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·20. Januar 2026

Borussia Mönchengladbach prüft Transfer eines jungen Offensiv-Talents

Artikelbild:Borussia Mönchengladbach prüft Transfer eines jungen Offensiv-Talents

Holt Roland Vir?kus-Nachfolger Schröder noch einen Tempospieler für Borussia Mönchengladbach?

Borussia Mönchengladbach ist mit vier Punkten aus drei Pflichtspielen zwar punktetechnisch solide in das Jahr 2026 gestartet, doch der Druck auf Trainer Polanski und Sportdirektor Schröder war selten größer als derzeit. Denn die Leistungen auf dem Platz bleiben deutlich hinter den Erwartungen zurück.

Vor allem bei der Niederlage in Hoffenheim sowie beim enttäuschenden 0:0 zuletzt ließ die Mannschaft nahezu alle spielerischen Elemente vermissen. Tempo, Kreativität und Durchschlagskraft waren kaum vorhanden.


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Mit solchen Auftritten wird es in den kommenden Wochen – unter anderem gegen den VfB Stuttgart – äußerst schwierig, Punkte zu sammeln. Ein rascher Rückfall in den Abstiegskampf scheint unter diesen Voraussetzungen keineswegs ausgeschlossen.

Gladbach fehlt Tempo – Schröder denkt über Winter-Transfer nach

Borussia Mönchengladbach mangelt es aktuell vor allem an Tempo, Dynamik und einer klaren offensiven Spielidee. Um zumindest das Tempodefizit zu beheben und dem Umschaltspiel mehr Tiefe zu verleihen, könnte Schröder noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv werden.

In einem aktuellen Interview mit der Rheinischen Post deutete der Sportdirektor an, dass die Verpflichtung eines Tempospielers durchaus ein Thema sei.

Zwar wartet man am Niederrhein weiterhin auf die Rückkehr von Hack und Ngoumou, die nach ihren langen Verletzungen das Offensivspiel beleben könnten. Doch offenbar möchte sich Schröder nicht ausschließlich auf diese Optionen verlassen.

Wahrscheinlich nur eine Leihe – Kader eigentlich zu groß

Ein weiterer Transfer dürfte jedoch nur in Form einer Leihe realistisch sein. Mit Tabakovic, Takai und Engelhardt stehen bereits drei Leihspieler im Kader. Ein zusätzlicher Offensivspieler würde den Kader weiter vergrößern – eigentlich ein Ziel, das Schröder im Winter vermeiden wollte.

Chiakha bleibt Thema bei Borussia Mönchengladbach

Laut Transferexperte Farzam Abolhosseini beschäftigt sich Borussia Mönchengladbach weiterhin mit Amin Chiakha. Der 19-jährige algerische Nationalspieler ist aktuell von FC Kopenhagen an Vejle BK ausgeliehen.

In der laufenden Saison kommt Chiakha auf 16 Pflichtspiele, in denen er sechs Tore und zwei Vorlagen beisteuerte – eine starke Quote für einen Spieler seines Alters.

Der 1,91 Meter große Mittelstürmer könnte im Sommer Haris Tabakovic ersetzen, sollte der Bosnier nicht fest verpflichtet werden. Hinter Tim Kleindienst hätte Chiakha die Möglichkeit, behutsam aufgebaut zu werden.

Der Marktwert des Stürmers wird derzeit auf rund drei Millionen Euro geschätzt. Sein Vertrag in Kopenhagen läuft noch bis 2029, wobei der dänische Klub offenbar eine Ablöse im zweistelligen Millionenbereich fordert.

Artikelbild:Borussia Mönchengladbach prüft Transfer eines jungen Offensiv-Talents

Chiakha bleibt Thema in Gladbach – Photo by Patrik Lundin/Getty Images

Großer Umbruch im Sommer wahrscheinlich

Unabhängig von Chiakha steht Borussia Mönchengladbach im kommenden Sommer vor einem größeren Kaderumbruch. Netz und Friedrich werden den Verein spätestens dann aufgrund auslaufender Verträge verlassen. Zudem enden die Leihen von Engelhardt, Tabakovic und Takai.

Darüber hinaus könnten mit Nicolas und Reitz zwei Identifikationsfiguren den Klub gegen hohe Ablösesummen verlassen, um den sportlichen und finanziellen Umbruch zu ermöglichen.

Ob Amin Chiakha Teil dieses Neuaufbaus wird, werden die kommenden Monate zeigen. Für den Winter kommt er jedoch nicht infrage, da seine Leihe zu Vejle BK noch bis zum Sommer läuft.

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🖊 Autor: Jan David Busch

📷Photo by Adam Pretty/Getty Images

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