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·6. Juni 2026
Bosnien-Trainer Barbarez vor WM 2026: „Wir haben unsere Träume“

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Sergej Barbarez reist mit großen Hoffnungen zur Fußball-WM 2026. Der Nationaltrainer von Bosnien und Herzegowina sieht sein Team trotz starker Konkurrenz nicht als Außenseiter und setzt dabei auch auf Torjäger Edin Dzeko.

Sergej Barbarez, Cheftrainer der Nationalmannschaft von Bosnien und Herzegowina, verfolgt aufmerksam die Aufwärmphase vor dem WM-Qualifikations-Play-off zwischen Wales und Bosnien-Herzegowina im Cardiff City Stadium. Das Spiel fand am 26. März 2026 in der walisischen Hauptstadt Cardiff statt. (Warren Little / Getty Images Europe via Getty Images)
„Wir haben unsere Träume. Wir sind nicht hier, um einfach nur dabei zu sein“, sagte der frühere Bundesliga-Profi im Gespräch mit Sky Sport. Bosnien und Herzegowina sei nach dem Erfolg gegen Italien durchaus berechtigt, Ansprüche zu formulieren. „Wenn man Italien schlägt, darf man auch ein bisschen Anspruch haben. Und den haben wir.“ In den Playoffs hatten die Bosnier den viermaligen Weltmeister im Elfmeterschießen ausgeschaltet und sich damit zum zweiten Mal nach 2014 das Ticket für eine WM-Endrunde gesichert.

Stürmer Edin Dzeko von Bosnien-Herzegowina feiert ausgelassen den Sieg nach dem WM-Qualifikations-Playoff gegen Italien am 31. März 2026 im Stadion Bilino Polje in Zenica. (Foto: Getty Images)
Barbarez misst dem 40 Jahre alten Edin Dzeko, der bei Schalke 04 unter Vertrag steht, eine enorme Bedeutung für die Auswahl bei. „Sein Wert ist enorm. Man kann sich kaum ausmalen, was er für unser Land bedeutet“, erklärte der 54-Jährige. „Wenn er da ist, egal in welcher Verfassung, ist das Gold wert.“
Bei dem Turnier will Barbarez mit Bosnien und Herzegowina die Gruppe B mit Co-Gastgeber Kanada, Katar und der Schweiz überstehen. Für den ehemaligen bosnischen Nationalspieler ist die Endrunden-Teilnahme auch persönlich ein besonderer Moment. Während seiner aktiven Laufbahn war er in der Bundesliga für den Hamburger SV, Bayer Leverkusen, Borussia Dortmund und Hansa Rostock am Ball. „Ich habe immer gesagt: Das Einzige, was mir gefehlt hat, war ein Turnier zu spielen. Jetzt bin ich als Trainer dabei. Das macht mich sehr stolz.“
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