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·30. Juli 2026
Kurz vor der Unterschrift: Wie Dzeko dem S04 die Kassen füllt

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·30. Juli 2026

Es war die ganz große Zitterpartie dieses Sommers im Gelsenkirchener Lager, doch nun können alle Schalke-Fans endlich tief durchatmen. Nach wochenlangem Hin und Her und einem kurzzeitig ausgelaufenen Vertrag steht die umjubelte Rückkehr von Edin Dzeko vor dem Abschluss. Der mittlerweile 40-jährige Starstürmer wird der Bundesliga und dem FC Schalke 04 für ein weiteres Jahr erhalten bleiben. Wie die BILD berichtet, wird der bosnische Rekordnationalspieler am kommenden Sonntag und Montag den obligatorischen Medizincheck im Revier absolvieren und im Anschluss sein neues Arbeitspapier bis zum Sommer 2027 unterzeichnen. Für den frischgebackenen Bundesliga-Aufsteiger ist das ein absoluter Transfer-Coup, schließlich lagen dem Angreifer lukrative Offerten aus der italienischen Serie A, der nordamerikanischen MLS sowie aus Saudi-Arabien vor. Doch Dzeko entschied sich bewusst für den emotionalen Weg mit Schalke 04.
Für die Dienste des Routiniers muss Sportvorstand Frank Baumann finanziell durchaus an die Schmerzgrenze gehen. Mit einem Grundgehalt von rund 900.000 Euro, das durch erfolgsabhängige Boni auf bis zu 1,3 Millionen Euro anwachsen kann, steigt Dzeko in die Riege der königsblauen Top-Verdiener auf. Eine Investition, die sich sportlich bereits bewährt hat: Nach seinem Wechsel im Januar 2026 steuerte er in nur elf Zweitligaspielen sechs Treffer und drei Vorlagen bei und hatte somit einen enormen Anteil an der langersehnten Bundesliga-Rückkehr der Knappen. Noch beeindruckender ist jedoch der finanzielle Nebeneffekt, den der prominente Neuzugang mit sich brachte. Laut BILD-Informationen verkaufte Schalke in der abgelaufenen Rückrunde unfassbare 15.000 Trikots mit dem Dzeko-Flock auf dem Rücken. Da pro verkauftem Jersey rund 40 Euro direkt beim Revierklub hängen blieben, generierte allein der Name Dzeko einen satten Umsatz von circa 600.000 Euro für die Vereinskasse. Ein gewaltiger Batzen Geld, der das fürstliche Gehalt des Stürmers zu weiten Teilen von ganz alleine refinanziert.
Zwar ist davon auszugehen, dass der anfängliche Kauf-Boom in der neuen Saison etwas abflachen könnte, da sich bereits viele Anhänger mit dem Trikot des Routiniers eingedeckt haben, doch in Gelsenkirchen gibt es bereits den nächsten Masterplan. Das mit großer Spannung erwartete Auswärtstrikot im klassischen Retro-Stil steht kurz vor der Veröffentlichung. Es gilt intern als höchst wahrscheinlich, dass dieses Jersey in Kombination mit dem Namen des Fanlieblings zum ultimativen Kassenschlager des Jahres avancieren wird.
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