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·20. Februar 2026
Brasilien-Coach Ancelotti beobachtet Gabriel Sara – Buruk plant in Konya mehrere Wechsel nach Juve-Triumph

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Bei Galatasaray richtet sich der Blick nach dem UEFA-Champions-League-Abend gegen Juventus Turin (5:2) in zwei Richtungen: Gabriel Sara sorgt mit seiner Formkurve für Nationalelf-Fantasien, während „Gala“-Trainer Okan Buruk in der Trendyol Süper Lig vor dem Spiel bei TÜMOSAN Konyaspor an einer veränderten Startelf arbeitet. Im Zentrum steht die Frage, wie die Gelb-Roten die Balance zwischen europäischer Euphorie und Liga-Alltag halten. Gleichzeitig liefern Saras Zahlen und seine jüngsten Auftritte ein sportliches Argument, warum sein Name wieder größer diskutiert wird.
Bei Gabriel Sara ist in den vergangenen Wochen ein klarer Trend erkennbar: weniger Schwankungen, mehr Einfluss auf Spieltempo und Entscheidungszonen. Er machte dabei nicht nur durch sichtbare Präsenz im Mittelfeld auf sich aufmerksam, sondern auch durch direkte Beiträge, als er mit einem Tor und einer Vorlage herausstach und zudem als Spieler des Spiels genannt wurde. Der Eindruck aus dem Juventus-Spiel verstärkte dieses Bild, weil Sara dort ein sehr kontrolliertes, zugleich dynamisches Spiel zeigte und in kritischen Momenten saubere Lösungen fand.
In der Summe wirkt es wie der nächste Entwicklungsschritt eines Spielers, der sich in einem neuen Umfeld etabliert hat. Genau diese Mischung aus Leistungskonstanz und Wirkung in großen Partien ist häufig der Hebel, wenn es um internationale Aufmerksamkeit geht. Für Sara ist die brasilianische Nationalmannschaft dabei nicht nur ein Schlagwort, sondern ein sportliches Ziel, das mit jedem stabilen Auftritt realistischer wird.
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Nach Informationen von Fanatik steht Gabriel Sara auch im Radar von Carlo Ancelotti, der als Trainer der brasilianischen Nationalmannschaft aktiv ist. In den letzten fünf Partien in Liga und Champions League soll Sara mit einer hohen Ausbeute aufgefallen sein, konkret verbuchte der Südamerikaner fünf Tore und ein Assist. In diesem Kontext wird berichtet, dass eine Einladung in den Kreis der Nationalmannschaft möglich sei, zumal Saras größter sportlicher Traum genau diese Tür ist.
Unabhängig von der Nominierungsfrage ist die Signalwirkung für Galatasaray wichtig: Wenn ein Leistungsträger so stark performt, dass er in einem Nationalelf-Zusammenhang genannt wird, erhöht das intern den Anspruch an Stabilität und Rollenverteilung. Gleichzeitig wächst die Erwartung, dass Sara sein Niveau nicht nur punktuell, sondern über Wochen bestätigt.
Die Statistik untermauert Saras Saison: Er absolvierte insgesamt 32 Spiele und 2.042 Minuten für Galatasaray und steuerte dabei sechs Tore sowie drei Vorlagen bei. Diese Zahlen spiegeln vor allem wider, dass er nicht nur als Verbindungsspieler agiert, sondern regelmäßig in Situationen kommt, in denen Abschlüsse oder der letzte Pass möglich sind. Für die anstehende Liga-Aufgabe ist das relevant, weil Rotationen im Team nur dann funktionieren, wenn die Struktur im Zentrum stabil bleibt.
Nach dem Champions-League-Spiel gegen Juventus richtet sich der Fokus bei Galatasaray nun auf die Liga-Partie bei Konyaspor. Erwartet wird, dass Okan Buruk in der Startelf mehrere Änderungen vornimmt und vier Akteure aus dem Juventus-Spiel zunächst auf die Bank setzt. Der Hintergrund ist naheliegend: Belastungssteuerung, frische Beine und zugleich eine Formation, die den Liga-Rhythmus ohne Qualitätsverlust abbildet.
Die geplanten Anpassungen betreffen vor allem die Defensive. Buruk soll dabei den Torhüterwechsel bestätigen und Ugurcan Cakir zwischen die Pfosten stellen. In der Abwehr werden als Optionen Sacha Boey rechts, Eren Elmali links sowie das Innenverteidiger-Duo aus Wilfried Singo und Abdulderim Mugci genannt, was auf eine deutlich veränderte Linie hindeutet.
Im Mittelfeld deutet vieles darauf hin, dass Okan Buruk seine zentrale Achse nicht antastet. Das Trio Lucas Torreira, Gabriel Sara und Yunus Akgün wird als Setzung beschrieben, weil es Spielkontrolle, Ballgewinne und Verbindung in die Halbräume liefert. Gerade auswärts in Konya ist diese Stabilität ein Faktor, wenn es darum geht, die Partie nicht in wilde Phasen kippen zu lassen.
Für die Flügel wird eine klare Rollenverteilung genannt: Rechts soll Leroy Sane in die erste Elf zurückkehren, links Baris Alper Yilmaz beginnen. Im Sturm wird Victor Osimhen als Spitze erwartet, womit der Plan erkennbar bleibt: Tempo über außen und Präsenz im Strafraum.
Die Partie Konyaspor gegen Galatasaray steigt in der 23. Spielwoche der Trendyol Süper Lig am Samstag, den 21. Februar, um 18:00 Uhr (MEZ). Nach Informationen von TRT Spor soll die voraussichtliche Startelf die beschriebenen Änderungen abbilden. Für die Gelb-Roten geht es darum, den Schwung aus Europa in einen kontrollierten Liga-Auftritt zu übertragen, ohne dabei die Balance im Zentrum zu verlieren.
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