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·17. Januar 2026
Braunschweiger Ratlosigkeit nach "Nicht-Leistung" gegen Magdeburg

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Mit der deutlichen 0:3 Niederlage gegen den 1. FC Magdeburg konnte Eintracht Braunschweig die starke Form zum Ende der Hinrunde nicht bestätigen und verlor zum Jahresauftakt erstmals wieder nach vier Spielen ohne Niederlage. Für BTSV-Trainer Heiner Backhaus zeichnete sich die Schlappe frühzeitig ab.
Bereits in den ersten 15 Minuten habe Backhaus gemerkt, "dass wir überhaupt keinen Rhythmus haben." Das lag unter anderem auch daran, weil viele Spiele aus Verletzungen gekommen seien, hatte der Trainer eine Erklärung für den pomadigen Auftritt seiner Mannschaft parat. Dennoch zeigte sich auch der 43-Jährige davon erschrocken, wie "chancenlos" die Braunschweiger letztlich gewesen seien. "Magdeburg war in allen Bereichen besser. Was mich stört, ist die Intensität in den Zweikämpfen. Das ist nicht verhandelbar", ärgerte sich der BTSV-Coach und ergänzte, dass seine Mannschaft dadurch Entscheidungen "mehr aus Angst getroffen" habe. Letztlich könne "man sich für die heutige Leistung nur entschuldigen."
Ähnlich sah es auch Torhüter Ron-Thorben Hoffmann, der ebenfalls eine "verdiente Niederlage" seiner Mannschaft sah. "Ich habe keine Worte für die Leistung, denn so sind wir die Saison über noch nicht aufgetreten. Wir waren völlig chancenlos, es war viel zu wenig", analysierte der 26-Jährige und deutete auf fehlende Ideen und technische Unzulänglichkeiten. So kurz nach dem Spiel konnte er sich den Auftritt nicht erklären, betonte lediglich, dass es "an den Basics , wie der Laufleistung und dem Zweikampfverhalten gescheitert" sei.
Kapitän Sven Köhler wurde sogar noch deutlicher und nannte den Auftritt eine "Nicht-Leistung". "Ich bin stinksauer. Wir waren aus unerklärlichen Gründen verunsichert und haben keine Zweikämpfe gewonnen. Das war nichts. Es geht nur über das Gewinnen von Zweikämpfen und das haben wir heute nicht getan und dementsprechend sind wir der verdiente Verlierer", so der Defensivmann. Nun gelte es für ihn und seine Mannschaft "schleunigst aufzuwachen und als Mannschaft wieder den Gang und diesen Hunger zu finden".
Auch sein Trainer versuchte trotz aller negativen Aspekte optimistisch nach vorne zu schauen und sah den Auftritt als "Spiel, was wir gebraucht haben, um reinzukommen". "Ich werde dem Team nichts absprechen, da das eine einmalige Leistung war und wir diese Niederlage vielleicht auch in der Höhe gebraucht haben", so der Backhaus. Ähnlich sah es auch Torhüter Hoffmann, der die Partie als "Hallo-Wach-Erlebnis" verordnete. "Im Dezember haben wir zurecht viele Schulterklopfer bekommen. Möglicherweise hilft uns dieser frühe Weckruf, um uns wieder ein wenig zu erden", so der Keeper. Jetzt gehe es darum, "die Sinne zu schärfen" und im kommenden Spiel bei der SpVgg Greuther Fürth "ganz anders aufzutreten".









































